7 Fintechs, die sich auf die finanzielle Bildung der Generation Z konzentrieren
Die Generation Z (Jahrgänge 1997–2012) steht vor großen finanziellen Herausforderungen: Unsicherheit über Altersvorsorge, digitale Zahlungsmethoden und komplexe Investitionsformen prägen ihre Geldbewältnis. Parallel entstehen innovative Fintech-Lösungen, die genau diese Bedürfnisse adressieren – mit gamifizierten Lernmodulen, interaktiven Tools und niederschwelligen Zugängen. Diese sieben Startups revolutionieren die finanzielle Bildung der jungen Generation.
Gen Z & Finanzbildung:Eine spannende Zielgruppe
| Kennzahl | Wert | Quelle |
| Prozentsatz, die Finanzbildung priorisieren | 93% | |
| Durchschnittliche Sparquote (Deutschland) | 13% des Einkommens | |
| Nutzer von P2P-Transaktionen (monatlich) | 75% | |
| Priorisierung nachhaltiger Produkte | 62% präferieren grünere Optionen |
Die Gen Z ist nicht nur sparsam, sondern auch klug: Trotz Schulmangels in Finanzmathematik nutzen junge Menschen digitale Tools für Budgetierung und Anleihen. Banken verlieren dabei an Vertrauen – 51% der Gen Z halten Fintechs für die vertrauenswürdigste Geldanbieter . Social Media wie TikTok und Instagram werden zur finanziellen Aufklärung genutzt , doch hier entsteht schnell Überforderung durch unstrukturierte Informationen.
Praktische Lösungen durch Fintechs
1. Finstep
Das österreichische Startup Finstep kombiniert animierte Lernvideos mit interaktiven Quizzelementen.
Funktion:
| Tool | Anwendung |
| Animationen | Verständnis für Zinseszinseffekte |
| Budget-Tracker | Kategorisierte Ausgabenanalyse |
| Risiko-Matrix | Aufklärung über Anlagerisiken (ETFs vs. Kryptos) |
| Über 13.000 Nutzer lernen hier spielerisch, ohne Fachjargon. Gen Z-spezifische Funktionen: TikTok-ähnliche Kurzvideos, Push-Notifikationen für Fristen. |
2. Pixpay
Der Franzose bietet eine Mischung aus Pocket-Money-Manager und Finanztrainer für unter 18-Jährige:
| Alter | Funktionen |
| 8–14 J. | Taschengeld-Vertrag mit Eltern |
| 15–17 J. | Kreditkarte mitAusgabenlimits |
| Warum Gen Z? Die App ersetzt Bargeld durch digitale Zahlungen – ein Zugang zu Finanzbildung bereits ab Volksschulalter.
Knackpunkt: Eltern behalten Überblick, ohne laufend Geld nachzufüllen. |
3. Zeld
Die Bank-in-Chat-App verstößt gegen alle Banking-Klischees:
Innovation:
| Feature | Beschreibung |
| Discord-Integration | Gaming-Community-Management der Krypto-Tokens |
| KI-Financial Assistant | Sprachbefehle zur Überweisung/Umsatzanalyse |
| MetaPas Card | Karte für virtuelles Shopping (Metaverse) |
| Grund lag: Gen Z nutzt Messaging-Apps tagtäglich – durch Banking in vertrauter App-Umgebung sinkt die Lernkurve. Aktuell v.a. in englischsprachigen Märkten aktiv. |
4. Alkali Fintech
US-Basis mit Fokus auf Financial Inclusion:
| Angebot | Besonderheit |
| Community-Banking | Peer-to-Peer-Kreditmodelle |
| Zgener ETF | Zeichnung junger Börsianleger |
| Kryptonachhilfe | Leichte Crypto-Risikobewertung |
| Ihre ETFs investieren in gen-Z-relevante Themen wie E-Mobility und Gaming.
Interessant: ein ETF-Zeichnung ohne Mindestbetrag, der als “Sparlösungs-Werkzeug für kleine Portfolios” dient. |
5. Quirket Money
Britische Persönlichkeitstests als Finanzberatungsvorlage:
| Stufe | Schritt |
| 1. Quiz (10 Min.) | Identifikation von Spartypen |
| 2. Maßnahmeplan | Automatierte Ratenempfehlungen |
| 3. Social Wall | Community-Trotz beim Kassenprüfen |
| Ihre App kombiniert therapeutische Elemente mit Finanztools – Ideal für junge Nutzer, die Finanzmatters mit emotionalem Stress assoziieren. |
6. beatvest
Deutscher Dienleistungs-Bundeller:
| Zugriff | Angebot |
| Open Banking | Kontos der Banken-Aggregierung |
| Risikoanalyse | KI-basierte Anlageempfehlungen |
| Bildungsarchive | Kurzvideos zu Taxation von Krypto |
| Mehr als eine Depotverwaltung: Die Plattform integriert wirtschaftliche Lernressourcen in den Tagesbetrieb. |
7. bankOfaland (Schweiz)
Oder See Card misst Umweltauswirkungen von Konsum:
| Funktion | Anwendung |
| CO2-Fußabdruck | Berechnung pro Einkauf |
| Nachhaltigkeitsreporting | Portfolo-Analyse nach ESG-Kriterien |
| Mikrospenden | Rundungslücken an NGOs |
| Trotz Limitierung auf Schweizer Markt zeigt diese Idee den Zukunftstrend ethischer Banking-Tools. |
Warum deze Fintechs Erfolg verisil?
Vergleich klassische Banking vs. Gen-Z-Apps:
| Kriterium | Traditionelle Bank | Gen-Z-Fintech |
| Kundenzugang | Filiale/Website | Social Media Apps |
| Lernformate | Broschüren/Webinare | TikTok-Clips/Quiz |
| Kund:*innenalter | Breit aufgestellt | 16-30 J. |
| Nachhaltigkeitsfokus | Nebenleistung | Kernanforderung |
Paradigmenwechsel: Finanzbildung wird nicht mehr als Zusatzleistung verstanden, sondern als Kernkompetenz der Plattform. Apps nutzen Mental Maps der Gen Z wie Gamification, Social Proof, Instantane Transaktionen.
Zukunft der finanziellen Bildung:
3 zentrale Trends aus dieser Entwicklungen heraus:
- Bildung als USP – Fintechs mit integrierten Lehrinhalten gewinnen Marktmacht.
- Social Learning – Erfahrungsgeteils in Communities ersetzt einseitige Instruktion.
- Ethical Banking – Transparenz über Anlageverhalten wird zum Vertrauensanker.
Die Gen Z ist die erste Generation, die Banking als Bildungsinstitut begreift. Dies eröffnet neue Geschäftsmodelle: Abos für wöchentliche KI-Beratung zur Portfoliooptimierung, Mikro-Masterklassen zu Themen wie Tokenisierung, digitale Zertifikate über erreichte Finanzkompetenzlevel.
