EnergieGrüne Energie

16 Projekte im Bereich grüne Energie: Solar-, Wind- und Speicherprojekte in der Schweiz im Jahr 2026

Die Schweiz macht 2026 einen entscheidenden Schritt in Richtung Energiewende. Mit neuen Vorschriften, ambitionierten Projekten und innovativen Technologien positioniert sich das Alpenland als Vorreiter bei erneuerbaren Energien. Die 16 Green Energy: Solar, Wind & Storage Projects in Switzerland in 2026 zeigen, wie das Land seine Klimaziele erreichen und gleichzeitig die Energiesicherheit stärken will.

Warum die Schweizer Energiewende 2026 entscheidend ist

Die Schweiz steht vor großen Herausforderungen bei der Energieversorgung. Das Land produziert im Winter deutlich weniger Strom als es verbraucht und muss Elektrizität importieren. Ab Januar 2026 treten neue bundesweite Vorschriften in Kraft, die Solarenergie, Batteriespeicher und Energiegemeinschaften fördern. Diese Regelungen schaffen die Grundlage für massive Investitionen in erneuerbare Energien. Die Solarkapazität soll von 8,2 GW im Jahr 2024 auf 32,1 GW bis 2035 steigen.

Die neuen Rahmenbedingungen ermöglichen es Hausbesitzern, Unternehmen und Gemeinden, lokal erzeugten Strom zu handeln und zu speichern. Gleichzeitig investiert die Schweiz in alpine Solarkraftwerke, die gerade im Winter hohe Erträge liefern. Mit einer Kombination aus Wasserkraft, Solarenergie, Windkraft und innovativen Speicherlösungen ebnet das Land den Weg zu seinem Netto-Null-Ziel bis 2050.

16 Green Energy: Solar, Wind & Storage Projects in Switzerland in 2026

1. Neue Solar- und Speichervorschriften ab Januar 2026

Die Schweiz führt am 1. Januar 2026 umfassende neue Vorschriften ein, die die Solarenergie und Batteriespeicher revolutionieren. Die Regelungen fördern den Eigenverbrauch und die Speicherung von Solarstromspitzen, um die Stromnetze zu entlasten. Betreiber von PV-Anlagen werden ermutigt, den Eigenverbrauch durch Batteriespeicher oder Elektromobilität zu erweitern.​

Für PV-Anlagen bis 30 kW beträgt die Mindestvergütung CHF 6 pro kWh. Anlagen zwischen 30 kW und 150 kW erhalten einen Tarif von CHF 6,2 pro kWh. Die Verordnungen erlauben es Energiegemeinschaften, selbst erzeugten Strom lokal über das öffentliche Netz zu verkaufen.​

Merkmal Details
Inkrafttreten 1. Januar 2026
Mindestvergütung (<30 kW) CHF 6/kWh
Mindestvergütung (30-150 kW) CHF 6,2/kWh
Hauptziel Eigenverbrauch und Speicherung fördern
Neue Möglichkeit Lokaler Stromhandel in Energiegemeinschaften

2. Batteriespeicheranlage Bonaduz – 100-120 MWh Kapazität

Die Schweiz bereitet den Start ihrer größten Batteriespeicheranlage in Bonaduz vor. Mit einer Kapazität von 100-120 MWh und einer Leistung von 50-60 MW wird die Anlage das nationale Netz stabilisieren, indem sie überschüssige Energie in Zeiten geringer Nachfrage speichert und zu Spitzenzeiten liefert.​

Die 5.500 m² große Anlage befindet sich in der Nähe einer Umspannstation und wird über eine Transformatorstation mit dem nationalen Netz verbunden. Der Baubeginn ist für 2026 geplant, die Inbetriebnahme für 2027. Nach der Fertigstellung wird die Anlage die Netzflexibilität und -stabilität verbessern und Schwankungen in der Energieversorgung ausgleichen.​

Spezifikation Wert
Standort Bonaduz, Schweiz
Speicherkapazität 100-120 MWh
Leistung 50-60 MW
Fläche 5.500 m²
Baubeginn 2026
Inbetriebnahme 2027

3. Solar Express Programm für alpine Solaranlagen

Das Solar Express Programm der Schweiz unterstützt den schnellen Ausbau alpiner Solaranlagen. Alpine Installationen profitieren von unbegrenzten Subventionen, was bedeutet, dass es keine Obergrenze für die Förderung gibt. Diese Entscheidung spiegelt die strategische Bedeutung der Bergregionen für die Winterstromproduktion wider.

Solaranlagen in alpinen Regionen produzieren besonders im Winter hohe Erträge, wenn die Schweiz den größten Strombedarf hat. Die Höhenlage, die Schneereflexion und die optimale Ausrichtung machen alpine Standorte ideal für Photovoltaikanlagen. Das Programm zielt darauf ab, die Winterstromlücke zu schließen und die Abhängigkeit von Stromimporten zu reduzieren.

Aspekt Information
Programmname Solar Express
Förderobergrenze Keine Begrenzung für alpine Projekte
Hauptvorteil Hohe Winterstromproduktion
Strategisches Ziel Winterstromlücke schließen
Unterstützte Standorte Alpine und Bergregionen

4. Dachanlagen-Pflicht für Gebäude über 300 m²

Die Schweiz hat eine Solarpflicht für neue Gebäude mit einer Fläche von über 300 m² eingeführt. Diese Verpflichtung gilt seit dem 1. Januar 2024 und betrifft etwa 30% der neuen Privatgebäude. Die Vorschrift verlangt die Installation von Solaranlagen, entweder Photovoltaik oder Solarthermie, auf Dächern oder Fassaden.​

Die Stadt Zürich geht noch weiter und verlangt, dass alle großen Dächer über 300 m² vollständig mit Solarpanelen ausgestattet werden. Bestehende Gebäude müssen bis spätestens 2040 mit Dachsolaranlagen ausgestattet werden, wenn das Dach renoviert wird. Die Genehmigungsverfahren für Solaranlagen auf Dächern sind auf maximal drei Monate begrenzt.

Anforderung Detail
Gebäudegröße Über 300 m²
Gültig seit 1. Januar 2024
Betroffene Neubauten Ca. 30%
Zürich Deadline 2040 für bestehende Gebäude
Genehmigungsdauer Maximal 3 Monate

5. Energiegemeinschaften und lokaler Stromhandel

Ab 2026 können Energiegemeinschaften in der Schweiz selbst erzeugten Strom lokal verkaufen. Diese Innovation ermöglicht es Nachbarschaften und Gemeinden, Solarenergie innerhalb eines Bezirks oder einer Gemeinde über das öffentliche Netz zu handeln. Das Modell fördert die dezentrale Energieproduktion und stärkt die lokale Energieautonomie.​

Die neuen Vorschriften erlauben es Verteilnetzbetreibern, die maximale Einspeiseleistung am Anschlusspunkt festzulegen. Dies reduziert Verzögerungen beim Anschluss von Solarsystemen und begrenzt den Netzausbaubedarf. Betreiber von Solaranlagen können überschüssigen Strom in Batterien oder Elektrofahrzeugen speichern.​

Funktion Beschreibung
Verfügbar ab Januar 2026
Handelsbereich Bezirk oder Gemeinde
Vertriebsweg Öffentliches Stromnetz
Zusatzfunktion Batteriespeicherung möglich
Vorteil Dezentrale Energieautonomie

6. Technologiezentrum Laufenburg – Weltgrößte Redox-Flow-Batterie

In Laufenburg im Kanton Aargau entsteht das weltgrößte Batteriespeicherzentrum. Flexbase plant den Bau von 960 Tanks mit vielen Millionen Litern Elektrolytflüssigkeit und einem Durchmesser von jeweils drei Metern. Das Gebäude wird 180 Meter lang, 78 Meter breit, in der ersten Phase 20 Meter hoch, in der zweiten Phase 30 Meter hoch und 25 Meter unter der Erde liegen.​

Das Milliarden-Euro-Projekt wird von Privatinvestoren und bekannten Familienunternehmen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein finanziert. Universitäten und Unternehmen aus dem Technologiesektor sind ebenfalls beteiligt. Der Betrieb des Technologiezentrums soll im Sommer 2028 beginnen, die Gebäudehülle soll bis Ende 2027 fertiggestellt sein.​

Projektdetail Wert
Standort Laufenburg, Aargau
Anzahl Tanks 960
Tankdurchmesser 3 Meter
Gebäudelänge 180 Meter
Gebäudebreite 78 Meter
Inbetriebnahme Sommer 2028

7. Nant de Drance Pumpspeicherkraftwerk – 20 GWh Kapazität

Das Nant de Drance Pumpspeicherkraftwerk im Wallis ist seit Juli 2022 in Betrieb und repräsentiert eine Investition von CHF 2,2 Milliarden. Die Anlage verfügt über sechs Turbinen mit jeweils 150 MW Nennleistung, was eine Maximalleistung von 900 MW ergibt. Das obere Reservoir Vieux Emosson auf 2.200 Metern Höhe fasst 25 Millionen Kubikmeter Wasser, was einer Speicherkapazität von 20 GWh entspricht.​

Die Anlage liegt 600 Meter unter der Erde in einer Kaverne zwischen den Stauseen Emosson und Vieux Emosson. Die Kraftwerkskaverne misst 194 Meter Länge, 52 Meter Höhe und 32 Meter Breite. Das Projekt spielte 2026 eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung des Stromnetzes, während mehr erneuerbare Energien ans Netz gehen.​

Spezifikation Wert
Standort Wallis, Schweiz
Speicherkapazität 20 GWh
Maximale Leistung 900 MW (6 × 150 MW)
Höhe Reservoir 2.200 Meter
Wasservolumen 25 Mio. m³
Investition CHF 2,2 Milliarden

8. Windpark Grandsonnaz – 63 MW Kapazität

Der Windpark Grandsonnaz ist ein 63-MW-Onshore-Windenergieprojekt im Kanton Waadt. Es wird von Ennova und der Suisse Eole Association entwickelt und befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren. Der kommerzielle Betrieb wird für 2026 erwartet.​

Das Projekt gehört der Suisse Eole Association und repräsentiert einen wichtigen Beitrag zur Diversifizierung des Schweizer Energiemixes. Windenergie spielt in der Schweiz eine kleinere, aber wachsende Rolle bei der Stromerzeugung. Der Windpark wird zur Stromversorgung von Tausenden Haushalten beitragen und die Abhängigkeit von Importen reduzieren.

Projektmerkmal Information
Name Windpark Grandsonnaz
Kapazität 63 MW
Standort Waadt, Schweiz
Entwickler Ennova, Suisse Eole
Status Genehmigungsphase
Inbetriebnahme 2026

9. Hausbatteriesysteme und Solar-Plus-Speicher

Die Nachfrage nach Solar-Plus-Batteriesystemen für Privathaushalte steigt in der Schweiz stark an. Swissolar hat eine nationale Energiespeicherstrategie gefordert, um die wachsende Beliebtheit von Heimsolaranlagen mit Batteriespeichern zu unterstützen. Batteriespeichersysteme sind ein Schlüsselelement für die Versorgungssicherheit der Schweiz mit Strom aus heimischen erneuerbaren Energien.​

Die Systeme machen Solarstrom flexibler nutzbar und entlasten das Stromnetz. Solarenergie soll in diesem Jahr etwa 14% des Schweizer Energieverbrauchs ausmachen. Swissolar empfiehlt sechs Maßnahmen für politische Entscheidungsträger, Netzbetreiber und die Industrie, darunter angemessene Preissignale, gezielte Anreize und den Abbau von Marktzugangshindernissen.​

Aspekt Detail
Trend Stark steigende Nachfrage
Anteil Solarenergie 2026 Ca. 14% des Verbrauchs
Hauptvorteil Netzentlastung und Flexibilität
Empfehlung Swissolar Nationale Speicherstrategie
Marktbarrieren Werden systematisch abgebaut

10. AlpinSolar und High Alpine Solar Projekte

Das AlpinSolar-Projekt am Muttsee-Stausee auf 2.500 Metern über dem Meeresspiegel ist die größte alpine Solaranlage der Schweiz. Die Anlage ist seit Ende August 2022 vollständig in Betrieb und produziert jährlich rund 3 Millionen Kilowattstunden Strom. Denner, der größte Discounter der Schweiz, hat die erzeugte alpine Solarenergie für 20 Jahre vertraglich vereinbart.​

Das High Alpine Solar PV-Projekt in Graubünden ist ein 40-MW-Solarkraftwerk. Es befindet sich in der Ankündigungsphase und soll 2025 in Betrieb genommen werden. Das Projekt wird voraussichtlich 68.000 MWh Strom pro Jahr erzeugen und besteht aus 93.000 Modulen. Diese Projekte demonstrieren das enorme Potenzial alpiner Standorte für die Winterstromproduktion.

Projekt AlpinSolar High Alpine Solar
Standort Muttsee, 2.500 m Graubünden
Kapazität 3 GWh/Jahr 40 MW
Status In Betrieb seit 2022 Geplant
Module 93.000
Jahresproduktion 3.000 MWh 68.000 MWh

11. Dynamische Netzentgelte und Smart Energy Management

Ab 2026 ermutigt die Schweiz die Einführung dynamischer Netzentgelte, die Flexibilität belohnen. Die neuen Vorschriften schaffen Möglichkeiten für integrierte PV-, BESS- (Battery Energy Storage System) und EMS-Lösungen (Energy Management System). Die Nachfrage nach zuverlässiger Speicherung und intelligentem Energiemanagement wird voraussichtlich stark steigen.​

Das Land fördert Dachanlagen, Energiegemeinschaften und dynamische Netzentgelte. Verteilnetzbetreiber können jetzt die maximale Einspeiseleistung am Anschlusspunkt festlegen, was Verzögerungen beim Anschluss von Solaranlagen reduziert und den Netzausbau begrenzt. Unter bestimmten Bedingungen kann die Vergütung für die Netznutzung für Batteriespeicher erstattet werden, einschließlich stationärer Einheiten und bidirektionalem Laden für Elektrofahrzeuge.

Element Beschreibung
Start Januar 2026
Hauptziel Flexibilität belohnen
Technologien PV + BESS + EMS
Vorteil Netzbetreiber Reduzierte Anschlusszeiten
Vergütung Möglich für Batteriespeicher

12. Winterstrombonus für große Solaranlagen

Die Schweiz führt ab dem 1. Januar 2026 einen neuen Winterstrombonus ein, um große Solarsysteme zu unterstützen. Der Bonus wird im Rahmen verschiedener Förderinstrumente berechnet, wie der Einmalvergütung, der gleitenden Marktprämie und Auktionen. Das Ziel ist, die Solarstromproduktion in den Wintermonaten zu erhöhen, wenn die Schweiz den höchsten Strombedarf hat.​

Der Bundesrat hat Zwischenziele für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien angekündigt, mit dem Ziel, bis 2030 18,7 TWh aus Solarenergie zu produzieren. Swissolar betont, dass die Solarenergie auf 2,7 GW jährlich wachsen muss, damit die Schweiz ihre 2030-Ziele erreicht. Der Winterbonus schafft zusätzliche Anreize für Investitionen in Großanlagen.​

Merkmal Information
Start 1. Januar 2026
Zielgruppe Große Solarsysteme
Förderinstrumente Einmalvergütung, Marktprämie, Auktionen
Ziel 2030 18,7 TWh aus Solar
Erforderliches Wachstum 2,7 GW jährlich

13. EolJorat Windparks Nord und Süd

Die EolJorat-Windparks im Kanton Waadt umfassen zwei separate Projekte. Der EolJorat South Wind Farm ist ein 24-MW-Projekt im Besitz von SI-REN und befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren. Der kommerzielle Betrieb wird für 2026 erwartet.​

Der EolJorat North Wind Farm ist ein 12-MW-Onshore-Windenergieprojekt. Es wird von Alpiq und Romande Energie Holding entwickelt und befindet sich ebenfalls im Genehmigungsverfahren. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das Projekt voraussichtlich bis 2026 in Betrieb genommen. Zusammen werden beide Parks 36 MW saubere Windenergie liefern.​

Projekt EolJorat Süd EolJorat Nord
Kapazität 24 MW 12 MW
Eigentümer SI-REN Alpiq
Entwickler SI-REN Alpiq, Romande Energie
Status Genehmigung Genehmigung
Inbetriebnahme 2026 2026

14. Gaznat GreenGas Sektorkopplung

Die Gasversorgungsgesellschaft Gaznat aus Vevey und Aigle hat 2026 den Watt d’Or in der Kategorie Energietechnologien gewonnen. Das Projekt bringt Technologien für Sektorkopplung, Dekarbonisierung und saisonale Speicherung zur kommerziellen Reife. Das zugrunde liegende GreenGas-Konzept vereint alle notwendigen Anlagen und Technologien am Standort Aigle.​

Das System umfasst Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), Photovoltaik, Elektrolyse (Power-to-Gas), Wasserstoffspeicherung, CO₂-Abscheidung, Methanisierung und das Gasnetz von Gaznat. Diese Energieinnovation schlägt eine wichtige Brücke zwischen Forschung und industrieller Anwendung. Das Projekt demonstriert, wie verschiedene Energieträger und Technologien integriert werden können.​

Komponente Technologie
Auszeichnung Watt d’Or 2026
Standort Aigle, Waadt
KWK Kraft-Wärme-Kopplung
Speicherung Wasserstoff, Gas
CO₂-Technologie Abscheidung, Methanisierung
Innovation Sektorkopplung

15. Reserve-Kraftwerke mit 583 MW Kapazität

Die Schweiz hat im Mai 2025 entschieden, ab 2026 fünf neue Reserve-Kraftwerke zu bauen. Diese Anlagen werden 583 MW Backup-Leistung hinzufügen, genug um in Zeiten hoher Nachfrage zu helfen. Die endgültigen Kosten werden nach Vertragsunterzeichnung bekannt gegeben und wie üblich auf die Verbraucher über die Stromrechnungen verteilt.​

Diese Reserve-Kraftwerke sind Teil der Strategie zur Verbesserung der Energiesicherheit. Sie ergänzen die erneuerbaren Energiequellen und stellen sicher, dass auch bei Versorgungsengpässen ausreichend Strom verfügbar ist. Die Anlagen können schnell hochgefahren werden, wenn erneuerbare Quellen nicht ausreichen.​

Aspekt Detail
Anzahl Anlagen 5
Gesamtkapazität 583 MW
Baubeginn 2026
Zweck Backup bei Spitzenlast
Finanzierung Über Stromrechnungen

16. Zürich Rooftop Solar Expansion

Die Stadt Zürich hat eine bahnbrechende Politik angekündigt, die Solarpanele auf allen großen Dächern vorschreibt. Dächer mit einer Fläche von mehr als 300 Quadratmetern müssen vollständig mit Solarpanelen ausgestattet werden. Bestehende Gebäude müssen spätestens bis 2040 mit Dachsolaranlagen ausgestattet werden, wenn das Dach renoviert wird.​

Zürichs Entscheidung steht im Einklang mit den breiteren Klimazielen der Schweiz, insbesondere ihrem Engagement für das Pariser Abkommen. Durch die Verpflichtung zu Solarinstallationen auf großen Dächern will die Stadt ihr Photovoltaik-Potenzial maximieren. Diese Entwicklung signalisiert einen Wandel in den regulatorischen Rahmenbedingungen in Teilen Europas, wo Städte und Länder zunehmend strengere Anforderungen an Energieeffizienz und erneuerbare Energien stellen.​

Anforderung Spezifikation
Stadt Zürich
Mindestfläche 300 m²
Umfang Vollständige Ausstattung
Deadline Bestand 2040
Klimaziel Pariser Abkommen

Die Zukunft der Schweizer Energieversorgung

Die 16 Green Energy: Solar, Wind & Storage Projects in Switzerland in 2026 demonstrieren das Engagement des Landes für eine nachhaltige Energiezukunft. Von alpinen Solarfarmen über massive Batteriespeicher bis hin zu innovativen Windparks deckt die Schweiz alle Aspekte der Energiewende ab. Die neuen Vorschriften ab Januar 2026 schaffen einen stabilen Rahmen für Investitionen und ermöglichen es Bürgern, Unternehmen und Gemeinden, aktiv an der Energiewende teilzunehmen.

Die Schweizer Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen soll bis 2035 auf 31,4 TWh steigen, wobei Wasserkraft und Pumpspeicher weiterhin dominieren, während Solarenergie das am schnellsten wachsende Segment ist. Mit gezielten Politiken und wachsenden Investitionen in Solar-, Wind- und Speichertechnologien ist die Schweiz gut positioniert, um saisonale Herausforderungen auszugleichen und ihr Netto-Null-Ziel bis 2050 zu erreichen. Die Kombination aus bewährter Wasserkraft, ambitionierter Solarexpansion und innovativen Speicherinitiativen bietet eine starke Grundlage für die Energiewende des Landes.​