Ronaldo Bestätigt, Dass Die WM 2026 Seine Letzte Sein Wird
Cristiano Ronaldo, der legendäre Stürmer der portugiesischen Nationalmannschaft, hat in einem exklusiven Interview klargestellt, dass die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sein letztes großes internationales Turnier sein wird. Der 40-jährige Superstar, der derzeit für den saudi-arabischen Klub Al-Nassr aufläuft, teilte diese persönliche Einschätzung mit der CNN-Moderatorin Becky Anderson während des Tourismus-Gipfels TOURISE in Riad. Ronaldo, der in seiner beeindruckenden Karriere bereits 953 Tore für Vereine und Land erzielt hat, betonte, dass er mit 41 Jahren noch einmal alles geben möchte, um an der WM teilzunehmen, bevor er sich von der großen Bühne verabschiedet. Diese Offenbarung markiert einen emotionalen Meilenstein in einer Karriere, die von unermüdlichem Ehrgeiz und unzähligen Rekorden geprägt ist.
Ronaldo hat in den letzten Monaten mehrmals Andeutungen über sein Karriereende gemacht, doch in diesem Interview wurde er konkreter. Er sprach von seiner aktuellen Fitness und Motivation, die ihn trotz des fortgeschrittenen Alters auf Top-Niveau halten. „Ich fühle mich sehr gut, ich treffe Tore, ich bin schnell und scharf – ich genieße das Spiel in der Nationalmannschaft und bei Al-Nassr“, erklärte er. Dennoch ist er realistisch: Mit 41 Jahren an der WM in Nordamerika sieht er den Zeitpunkt gekommen, um abzuschließen. Fans weltweit reagieren mit gemischten Gefühlen – einerseits Trauer um den Abschied einer Ikone, andererseits Bewunderung für seine Langlebigkeit.
Rücktritt in Sicht: „In ein oder zwei Jahren“ – mit einem Augenzwinkern
Cristiano Ronaldo ging in dem Gespräch ausführlich auf seinen bevorstehenden Rücktritt ein und lockerte die Stimmung zunächst mit einem Scherz. Auf die Frage, was er mit „bald“ meine, erwiderte er lachend „Für mich bedeutet ‚bald‘ vielleicht in zehn Jahren.“ Doch dann wurde er ernst „Seien wir ehrlich, wenn ich ‚bald‘ sage, meint das wahrscheinlich noch ein oder zwei Jahre im Fußball.“ Der Fünfmalige Ballon-d’Or-Gewinner, der seit 25 Jahren im Profifußball aktiv ist, fühlt sich derzeit in Bestform und möchte jeden Moment auskosten. Sein Vertrag bei Al-Nassr, den er im Juni 2025 um zwei Jahre verlängert hat, läuft bis Sommer 2027, was ihm noch mindestens eine volle Saison in der Saudi Pro League ermöglicht.
Diese Klarstellung baut auf einer früheren Aussage in der Sendung „Piers Morgan Uncensored“ auf, die letzte Woche ausgestrahlt wurde. Dort hatte Ronaldo bereits gesagt „Bald. Aber ich denke, ich werde vorbereitet sein.“ Er gab zu, dass der Abschied emotional werden wird – „Es wird hart sein, schwierig, wahrscheinlich werde ich weinen, ja. Ich bin ein offener Mensch.“ Ronaldo betonte, wie stolz er auf seine Erfolge ist, darunter Rekorde in Vereinen wie Manchester United, Real Madrid und Juventus sowie in der Nationalmannschaft. In den letzten 15 Jahren hat er konstant über 39 Tore pro Kalenderjahr erzielt, mit einem Höchststand von 69 Toren im Jahr 2013. Im Jahr 2025 allein hat er 34 Tore in 38 Spielen geschossen, was seine anhaltende Dominanz unterstreicht.
Experten sehen in Ronaldos Plänen eine natürliche Entwicklung. Trotz Kritik an seiner Rolle in der EM 2024, wo einige meinten, er habe das Team durch mangelnde Pressingbereitschaft behindert, bleibt er unbestritten ein Leader. Trainer Roberto Martinez hat Ronaldo in der Nations League 2025 geschont, um ihn frisch zu halten, und der Portugiese hat das mit entscheidenden Treffern belohnt. Sein Sohn Cristiano Jr., der bereits in der Jugendakademie von Al-Nassr spielt, könnte eines Tages in seine Fußstapfen treten – Ronaldo hofft sogar, dass er ihn übertrifft.
Die WM 2026: Sechstes und letztes Turnier für Ronaldo – ein Traum vom Titel
Die Weltmeisterschaft 2026, die erstmals mit 48 Teams in Kanada, Mexiko und den USA ausgetragen wird, markiert für Ronaldo das sechste WM-Turnier seit seinem Debüt 2006 in Deutschland.„Definitiv ja, das wird mein letztes Mal bei einem großen Wettbewerb sein. Ich werde 41 und denke, das ist der richtige Moment“, sagte er direkt auf die Frage hin. Für den Portugiesen wäre ein WM-Sieg der ultimative Höhepunkt – der einzige große Titel, der ihm in einer ansonsten vollständigen Sammlung fehlt. Er hat Portugal bereits zur EM 2016 geführt und die Nations League 2019 sowie 2025 gewonnen, doch die Weltmeisterschaft entzog sich ihm bisher.
In einem Interview mit Piers Morgan letzter Woche relativierte Ronaldo den Druck „Die WM zu gewinnen, ist kein Traum für mich. Ein Turnier zu gewinnen, beweist nicht, dass du einer der größten Spieler der Geschichte bist. Es sind nur sechs oder sieben Spiele, das ist nicht fair.“ Dennoch würde ein Triumph seine Legende abrunden, besonders im Vergleich zu Rivalen wie Lionel Messi, der 2022 mit Argentinien siegte. Die erweiterte WM-Format bietet mehr Chancen, und Ronaldo jagt weiterhin sein Ziel von 1.000 Karrieretoren – er steht bei 953 und hat in der laufenden Saison fünf WM-Quali-Tore für Portugal erzielt. Die Qualifikation könnte auch das letzte Aufeinandertreffen mit Messi bedeuten, da auch der Argentinier 2026 39 Jahre alt sein wird.
Ronaldos WM-Geschichte ist voller Höhen und Tiefen Vom Viertelfinale 2006 über das Achtelfinale 2010 und 2018 bis hin zum Viertelfinale 2022. Er ist mit 18 WM-Toren der drittanführende Torschütze aller Zeiten und möchte in Nordamerika noch einmal glänzen. Die Turnierorte – von Vancouver bis Mexico City – versprechen eine epische Kulisse, und Ronaldo hat angekündigt, alles zu geben, um Portugal zum Erfolg zu führen.
Ronaldos Weg zur WM-Qualifikation: Der Schlüsselspiel gegen Irland
Unter der Führung von Roberto Martinez hat Portugal noch keinen Platz für die WM 2026 gesichert, führt jedoch Gruppe H mit einem Vorsprung von fünf Punkten. Der entscheidende Moment könnte bereits am Donnerstag gegen die Republik von Irland im Aviva Stadium in Dublin kommen – ein Sieg würde die Qualifikation direkt sichern, ein Unentschieden reicht, wenn Ungarn gegen Armenien nicht gewinnt. Ronaldo, der in 41 WM-Quali-Spielen beeindruckende 41 Tore erzielt hat und alleiniger Rekordhalter ist, wird eine zentrale Rolle spielen. Seine Erfahrung und Torgefahr sind für das Team unverzichtbar, besonders in einem Match, das unter hohem Druck steht.
Portugal hat in der Qualifikation überzeugend performt Sieg gegen Ungarn, Montenegro und Bosnien-Herzegowina, und Ronaldo trug mit einem Doppelpack im Oktober 2025 gegen Ungarn bei. Martinez hat das Team um Ronaldo aufgebaut, mit jungen Talenten wie João Félix und Bernardo Silva, die seine Führung ergänzen. Ein Sieg gegen Irland würde nicht nur qualifizieren, sondern auch Schwung für die Vorbereitung geben. Irland, das in der Gruppenphase enttäuscht hat, setzt auf eine defensive Strategie, doch Ronaldos Präsenz könnte den Unterschied machen.
Sollte Portugal durchkommen, plant Martinez eine Mischung aus Routine und Frische. Ronaldo hat in der Nations League 2025 bewiesen, dass er trotz Kritik an seiner Pressing-Schwäche (wie in der EM 2024) noch immer Tore macht – 32 für Verein und Land in 2025. Die Qualifikation ist der letzte Schritt vor einem Turnier, das Ronaldo als sein Vermächtnis sehen könnte.
Ronaldos Vermächtnis und Zukunftspläne: Eine Ikone geht in den Ruhestand
Ronaldos Karriere ist eine der glanzvollsten im Fußball Von seinen Anfängen bei Sporting Lissabon über Erfolge bei Manchester United (drei Premier-League-Titel), Real Madrid (vier Champions-League-Siege) bis hin zu Juventus und nun Al-Nassr. Er hält den Rekord als bester Torschütze der Männer-Nationalmannschaften mit 143 Toren in 225 Länderspielen und hat Portugal zu historischen Triumphen geführt. In Saudi-Arabien hat er die Liga revolutioniert, mit 32 Toren in der Saison 2024/25 und anhaltender Form. Sein Ziel von 1.000 Toren ist greifbar – er braucht nur noch 47, und mit seiner Rate von über einem Tor pro Spiel ist das realistisch.
Nach dem Rücktritt plant Ronaldo, sich Familie und neuen Projekten zu widmen. Er hat bereits in Interviews betont, wie wichtig ihm sein Privatleben ist, inklusive der Erziehung seiner Kinder. „Ich habe alles für den Fußball gegeben, ich bin stolz auf meine Rekorde in Klubs und Nationalteam“, sagte er. Dennoch bleibt er optimistisch: „Lass uns den Moment genießen und leben.“ Experten wie Sky Sports-Kommentatoren sehen in ihm einen Spieler, der Grenzen überschreitet, und hoffen auf einen dramatischen Abschied. Seine Rivalität mit Messi hat den Sport bereichert, und 2026 könnte das letzte Kapitel sein.
