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Marokkos U20-Team überrascht Argentinien mit historischem WM-Sieg

In einer beeindruckenden Demonstration von Können und Entschlossenheit triumphierte das U20-Team Marokkos über Argentinien, sicherte sich seinen ersten Weltmeistertitel überhaupt und festigte damit seinen Status als aufstrebende Kraft im Weltfußball. Angeführt vom elektrisierenden Yassir Zabiri, dessen zwei Tore den neuen Geist des marokkanischen Fußballs verkörperten, ist dieser Sieg ein Zeugnis jahrelanger Hingabe und Ambition.

Angesichts der legendären Albiceleste, der siebenmaligen Weltmeister, zeigte die junge marokkanische Mannschaft unerschütterliche Entschlossenheit. Noch beeindruckender war, dass sie die ersten 30 Minuten mit taktischer Präzision und Reife dominierten, die den Besten der Welt in nichts nachstehen. Unter der Leitung des überragenden Yassir Zabiri, der einen bemerkenswerten Doppelpack erzielte, verkörperten Mohamed Ouahbis Schützlinge den neuen Geist des marokkanischen Fußballs: ehrgeizig, vereint und kompromisslos.

Drei Jahre nach dem historischen Halbfinaleinzug der Atlas-Löwen bei der Weltmeisterschaft in Katar und ein Jahr nach dem dritten Platz bei den Olympischen Spielen in Paris hat Marokko bewiesen, dass sein Aufstieg kein flüchtiger Moment ist. Der Traum vom globalen Erfolg ist Wirklichkeit geworden.

Zabiri, der Held einer Generation

Von Beginn an übernahmen die Atlas Cubs die Kontrolle über das Spiel. Mit unerbittlichem Pressing und geschmeidigem Passspiel brachte das Angriffs-Trio Zabiri, Maamar und Essadak die argentinische Abwehr ins Wanken. In der 14. Minute durchbrach Zabiri den Bann mit einem meisterhaften Freistoß aus 25 Metern – ein geschwungener Schuss, der Torhüter Leandro Brey bewegungslos ließ.

Argentinien versuchte, sich zu erholen, doch vergeblich. Die marokkanische Abwehr, angeführt vom standhaften El Aynaoui und dem aufmerksamen El Hafi, vereitelte jeden Angriff. In der 38. Minute schlug Zabiri erneut zu – mit einem Rechtsschuss nach einer präzisen Flanke von Maamar – und besiegelte damit den Ausgang des Finales.

In der zweiten Halbzeit kontrollierten die Südamerikaner den Ballbesitz (54% zwischen der 45. und 70. Minute), doch die marokkanische Defensive blieb standhaft. Mit außergewöhnlicher taktischer Intelligenz verlangsamten die jungen Löwen das Spieltempo, störten den Rhythmus und spielten die Zeit geschickt herunter. Jede Minute der fünfminütigen Nachspielzeit brachte sie dem Ruhm näher – zur Freude von Millionen Marokkanern, die gebannt vor dem Fernseher saßen.

Ein historischer Triumph

Als der Schlusspfiff ertönte, brach die marokkanische Bank in Jubel aus. Trainer Mohamed Ouahbi vergoss Freudentränen, Umarmungen füllten das Spielfeld und die Tribünen, und Fahnen wehten hoch über den Köpfen: Marokko hatte seinen ersten Weltmeistertitel errungen.

Dieser Sieg ist nicht nur der Triumph einer einzelnen Generation. Er ist der Höhepunkt jahrelanger Investitionen, Ausbildung und des Glaubens an die marokkanische Jugend. Er markiert den Aufstieg einer Fußballnation, die keine Angst hat, die Giganten herauszufordern.

Im ganzen Königreich ertönten Autohupen durch die Nacht. Marokko badete im kollektiven Stolz: eine Nation, die – von Doha bis Santiago – nun ihren Platz unter den Eliten eingenommen hat. Der 20. Oktober 2025 wird für immer in die Geschichte eingehen.