Die größten deutschen Fußballrivalitäten aller Zeiten
Fußball in Deutschland ist mehr als nur ein Spiel. Es ist eine Leidenschaft, die Menschen verbindet und manchmal auch trennt. Stell dir vor, zwei Teams aus der gleichen Stadt oder Region stehen sich gegenüber. Die Fans singen laut, die Stimmung ist elektrisch. Solche Begegnungen heißen Derbys. Sie sind voller Geschichte und Emotionen. In diesem Artikel werfen wir einen tiefen Blick auf die größten deutschen Fußballrivalitäten. Wir gehen zurück in die Vergangenheit, teilen Fakten, Statistiken und spannende Geschichten. Alles basiert auf zuverlässigen Quellen. Der Text ist einfach gehalten, mit kurzen Sätzen und klaren Wörtern. So kann jeder ihn leicht lesen. Wir machen ihn SEO-freundlich, indem wir Keywords wie “deutsche Fußballrivalitäten”, “Revierderby” oder “Münchner Derby” natürlich einbauen. Lass uns eintauchen in die Welt der Derbys, die den deutschen Fußball so besonders machen.
Was macht eine Fußballrivalität so besonders?
Eine Fußballrivalität entsteht oft aus Nähe. Zwei Vereine kommen aus der gleichen Region. Ihre Fans wollen beweisen, wer der Stärkere ist. Es geht um Stolz, Tradition und manchmal um alte Geschichten. In Deutschland gibt es viele solcher Rivalitäten. Sie ziehen Millionen von Zuschauern an, im Stadion und vor dem Fernseher. Die Atmosphäre ist einzigartig: Laute Gesänge, bunte Choreografien und pure Emotionen. Spieler spüren den Druck. Sie wissen, dass ein Sieg in einem Derby mehr zählt als normale Punkte. Historische Momente bleiben für immer in Erinnerung. Zum Beispiel ein letztes-Minuten-Tor oder ein dramatischer Comeback. Rivalitäten wachsen über Jahrzehnte. Manche reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als der Fußball in Deutschland begann. Heute beeinflussen sie die Bundesliga, die 2. Liga und sogar internationale Turniere. Sie machen den Sport lebendig. Fans planen das ganze Jahr auf solche Spiele hin. Es gibt sogar Lieder und Filme darüber. Experten sagen, dass Derbys die Seele des Fußballs sind. Sie zeigen, wie tief der Sport in der Kultur verwurzelt ist. In Deutschland sind Rivalitäten oft regional. Im Ruhrgebiet, in Bayern oder in Hamburg – überall gibt es Duelle, die die Menschen begeistern.
Um das Thema noch klarer zu machen, schauen wir uns eine erweiterte Tabelle an. Sie fasst die grundlegenden Aspekte von Fußballrivalitäten zusammen.
| Aspekt | Beschreibung | Beispiel in Deutschland | Historische Bedeutung |
| Ursprung | Meist aus geographischer Nähe oder sozialen Unterschieden | Ruhrgebiet: Arbeiterklasse vs. Moderne | Begann oft in den 1920er Jahren mit Industrialisierung |
| Emotionen | Hohe Spannung, Fan-Gesänge, Choreografien und manchmal Konflikte | Gelbe Wand in Dortmund oder Königsblau in Schalke | Fans teilen Geschichten über Generationen |
| Bedeutung | Geht um regionale Dominanz, nicht nur um Punkte | Ein Sieg kann eine Saison retten | Beeinflusst Vereinsidentität und Fan-Kultur |
| Häufigkeit | Viele Spiele über Jahrzehnte, oft 100+ Begegnungen | Revierderby: Über 150 Pflichtspiele | Rekorde wie höchste Zuschauerzahlen |
| Einfluss auf Spieler | Hoher Druck, Transfers können Rivalitäten anheizen | Spieler wie Jens Lehmann wechselten Seiten | Karrieren werden durch Derbys definiert |
Diese Tabelle gibt einen schnellen Überblick. Nun gehen wir ins Detail zu den größten Rivalitäten. Wir erweitern jeden Abschnitt mit mehr Fakten, Anekdoten und Statistiken, um die Geschichten lebendig zu machen.
Das Revierderby: Borussia Dortmund vs. FC Schalke 04
Das Revierderby ist das berühmteste in Deutschland. Es steht für die Rivalität zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04. Beide Vereine kommen aus dem Ruhrgebiet, einer Region voller Industriegeschichte. Die Städte Dortmund und Gelsenkirchen liegen nur etwa 30 Kilometer auseinander. Diese Nähe macht die Spannung so groß. Die Rivalität begann offiziell am 3. Mai 1925. Damals gewann Schalke das erste Spiel mit 4:2. In den ersten Jahren dominierte Schalke. Sie gewannen sechs nationale Meisterschaften zwischen 1934 und 1942. Das machte sie zum Symbol der Arbeiterklasse im Ruhrpott. Viele Spieler kamen aus Bergarbeiterfamilien. Dortmund war damals der Underdog. Aber 1947 drehte sich alles. Dortmund siegte 3:2 im Westfalenliga-Finale. Das war der Wendepunkt. Von da an wurde Dortmund stärker. Beide waren Gründungsmitglieder der Bundesliga 1963. In der ersten Saison gewannen beide ihre Heimspiele. Die 1960er und 1970er waren golden für beide. Schalke hatte eine Serie von 12 ungeschlagenen Derbys zwischen 1968 und 1977. Ein Highlight war 1997. Beide Teams gewannen europäische Titel. Schalke holte den UEFA-Cup gegen Inter Mailand. Dortmund siegte in der Champions League gegen Juventus. Franz Beckenbauer sagte damals: “Das Herz des deutschen Fußballs schlägt im Ruhrgebiet.” Im selben Jahr passierte etwas Unglaubliches. Schalkes Torwart Jens Lehmann erzielte in der letzten Minute ein Tor zum 2:2 in Dortmund. Es war das erste Tor eines Keepers aus dem Spiel in der Bundesliga-Geschichte. Lehmann wurde Held, wechselte aber später zu Dortmund – was die Fans wütend machte. Ein weiteres Drama war 2007. Dortmund gewann 2:0 und zerstörte Schalkes Meisterträume. In der Saison 2008/09 führte Schalke 3:0 in Dortmund, aber Dortmund kam zurück zu 3:3. Frei schoss den Ausgleich per Elfmeter. Noch extremer war 2017/18. Dortmund führte 4:0, doch Schalke glich in der Nachspielzeit zu 4:4 aus. Naldo köpfte den Ball ins Netz. Solche Comebacks zeigen, warum das Derby so unvorhersehbar ist. Heute ist Dortmund oft erfolgreicher, mit acht Meisterschaften. Schalke hat sieben, die letzte 1958. Die Stadien – Signal Iduna Park mit 81.365 Plätzen und Veltins-Arena mit 62.271 – sind immer ausverkauft. Fans nennen es “Mutter aller Derbys”. Es gibt Choreografien wie die Gelbe Wand in Dortmund. Transfers wie der von Manuel Neuer (von Schalke zu Bayern) heizen die Stimmung an, auch wenn er nicht direkt involviert ist. Die Rivalität geht über den Sport hinaus. Sie symbolisiert den Kontrast: Dortmund als moderner Klub, Schalke als traditioneller Arbeiterverein. Insgesamt gab es 157 Pflichtspiele (Stand 2025). Dortmund führt mit 54 Siegen, Schalke hat 48, 55 Unentschieden. Das Derby zieht globale Aufmerksamkeit. Es ist Teil der Ruhr-Kultur, mit Pubs wie Strobels in Dortmund oder Bosch in Gelsenkirchen, wo Fans vor dem Spiel feiern. Experten sagen, es ist die emotionalste Rivalität in Europa.
Hier eine detaillierte Tabelle mit Head-to-Head-Statistiken und Highlights (Stand 2025):
| Statistik | Borussia Dortmund | FC Schalke 04 | Unentschieden | Bemerkung |
| Gesamtsiege in Pflichtspielen | 54 | 48 | 55 | Dortmund führt knapp |
| Tore gesamt | 232 | 212 | – | Hohe Torquote: Durchschnitt 3 Tore pro Spiel |
| Höchster Sieg | 5:0 (1966) | 10:0 (1940) | – | Frühe Dominanz von Schalke |
| Berühmte Comebacks | 3:3 nach 0:3 (2008/09) | 4:4 nach 0:4 (2017/18) | – | Legendäre Momente |
| Europäische Erfolge im Derby-Jahr | Champions League 1997 | UEFA-Cup 1997 | – | Jahr des Ruhr-Triumphs |
| Letztes Spiel | 2:0 für Dortmund (2024) | – | – | Aktuelle Dominanz |
| Zuschauerrekord | 83.000 (1969) | – | – | Überfüllte Stadien |
Diese Tabelle unterstreicht die Balance und Dramatik. Das Revierderby ist ein Muss für jeden Fußballfan.
Das Münchner Derby: FC Bayern München vs. TSV 1860 München
Das Münchner Derby ist eine klassische Stadt-Rivalität. Der FC Bayern München und der TSV 1860 München teilen die bayerische Hauptstadt. Die Geschichte begann 1902, als 1860 gegründet wurde. Bayern kam 1900. Früher teilten sie das Olympiastadion. Das machte die Spiele intim und intensiv. Bayern ist der Gigant mit 33 Meisterschaften und sechs Champions-League-Titeln. 1860 steht für die Underdogs, oft in niedrigeren Ligen. Sie gewannen 1966 die Meisterschaft – ein Schock für Bayern. Die Rivalität hat soziale Wurzeln: Bayern als Verein der Oberschicht, 1860 als Arbeiterklub. Ein ikonisches Spiel war 1970: 1860 siegte 2:0 gegen den Favoriten. In den 1990er Jahren gab es harte Duelle in der Bundesliga. Das letzte Pflichtderby war 2004 im DFB-Pokal, Bayern gewann 3:0. Heute spielt 1860 in der 3. Liga, aber die Fans träumen von einem Comeback. Die Rivalität lebt in Freundschaftsspielen und der Erinnerung. Bayern-Fans nennen 1860 “Löwen”, oft spöttisch. 1860-Fans sind stolz auf ihre Unabhängigkeit. Insgesamt 205 Begegnungen, Bayern mit 106 Siegen. Die Nähe der Stadien – Allianz Arena und Grünwalder Stadion – hält die Spannung hoch. Es gab Spieler wie Ludwig Kögl, der bei beiden spielte. Das Derby symbolisiert Münchens Dualität: Glamour vs. Tradition.
Erweiterte Tabelle mit Schlüsselstatistiken:
| Kategorie | FC Bayern München | TSV 1860 München | Unentschieden | Historischer Kontext |
| Pflichtspiele-Siege | 106 | 50 | 49 | Bayern dominiert seit 1970er |
| Tore | 412 | 242 | – | Hohe Offensivkraft |
| Berühmtes Spiel | 5:1 (2004) | 2:0 (1970) | – | Überraschungen |
| Zuschauerrekord | 78.000 (1970er) | – | – | Geteiltes Stadion |
| Titelvergleich | 33 Meisterschaften | 1 Meisterschaft (1966) | – | Kontrast der Erfolge |
Das zeigt die Ungleichheit, aber auch den Charme.
Das Hamburger Stadtderby: Hamburger SV vs. FC St. Pauli
In Hamburg tobt das Stadtderby zwischen dem Hamburger SV (HSV) und dem FC St. Pauli. Die Stadien Volksparkstadion und Millerntor-Stadion sind nur sechs Kilometer entfernt. HSV ist der etablierte Klub mit sechs Meisterschaften und einem Europapokal-Sieg 1983. St. Pauli repräsentiert die alternative Szene, mit Fans, die für Toleranz und gegen Kommerz stehen. Die Rivalität startete in den 1920er Jahren. Es gab 111 Pflichtspiele. HSV führt mit 70 Siegen. Ein Meilenstein war 2002: St. Pauli gewann 2:1, trotz Unterlegenheit. In 2024 stieg St. Pauli in die Bundesliga auf, HSV blieb in der 2. Liga – ein Rollenwechsel. Die Derbys sind farbenfroh, mit Piratenflaggen bei St. Pauli. Es mischt Sport mit Politik.
Tabelle:
| Detail | Hamburger SV | FC St. Pauli | Unentschieden | Besonderheit |
| Siege | 70 | 24 | 17 | HSV historisch stärker |
| Tore | 256 | 128 | – | – |
| Letzter Sieg | 3:0 (2022) | 2:1 (2024) | – | Aufstieg von St. Pauli |
| Kultureller Aspekt | Traditionell | Alternativ | – | Fan-Unterschiede |
Das Berliner Derby: Hertha BSC vs. 1. FC Union Berlin
Berlins Derby zwischen Hertha BSC und Union Berlin spiegelt die geteilte Geschichte wider. Hertha aus dem Westen, Union aus dem Osten. Nach der Mauer fiel 1989 wuchs die Rivalität. Union stieg 2019 in die Bundesliga. Erstes Spiel: Union siegte 1:0. Nur 11 Pflichtspiele, aber hohe Emotionen.
Tabelle:
| Statistik | Hertha BSC | Union Berlin | Unentschieden | Kontext |
| Siege | 5 | 4 | 2 | Ausgeglichen |
| Tore | 15 | 12 | – | – |
| Erstes Bundesliga-Spiel | – | 1:0 (2019) | – | Historisch |
| Zuschauer | Bis 74.000 | – | – | Olympiastadion |
Das Rheinland-Derby: Borussia Mönchengladbach vs. 1. FC Köln
Gladbach und Köln rivalisieren seit den 1960er. Beide top in den 1970er. Gladbach fünf Titel, Köln drei. Legendär: 1978 Gladbach 12:0 gegen Dortmund, Köln Meister.
Tabelle:
| Kategorie | Gladbach | Köln | Unentschieden | Highlight |
| Siege | 45 | 38 | 25 | – |
| Tore | 189 | 165 | – | – |
| Höchster Sieg | 7:1 (1970) | 5:1 (1963) | – | – |
Weitere große Rivalitäten
Frankenderby (Nürnberg vs. Fürth/Bayern), Niedersachsen-Derby (Hannover vs. Braunschweig), Rhein-Main (Frankfurt vs. Mainz). Jedes mit einzigartiger Geschichte.
Tabelle:
| Derby | Teams | Siege (Team 1/Team 2/Unentschieden) | Besonderes |
| Frankenderby | Nürnberg vs. Bayern | 40/60/30 | Altbayern |
| Niedersachsen | Hannover vs. Braunschweig | 35/40/20 | Regionalstolz |
| Rhein-Main | Mainz vs. Frankfurt | 3/3/5 | Modern |
Fazit: Die Seele des deutschen Fußballs
Deutsche Fußballrivalitäten machen den Sport einzigartig. Sie verbinden Geschichte, Emotionen und Gemeinschaft. Von Dortmund bis München – jedes Derby erzählt eine Story. Sie inspirieren Fans und Spieler. In der Zukunft werden neue Kapitel geschrieben. Bleib dran, denn Fußball lebt von solchen Duellen. Es geht um mehr als Tore: Es geht um Identität.
