6 EPOCHE-prägende belgische Luft- und Raumfahrt-Startups, die Sie 2025 kennen sollten
Belgiens Luft- und Raumfahrtsektor erlebt eine bemerkenswerte Renaissance. Getrieben durch innovative Startups, staatliche Förderprogramme wie ESA Space Solutions Belgium und strategische Partnerschaften, positioniert sich das Land als europäischer Hotspot für Satellitentechnologie, nachhaltige Luftfahrt und KI-gestützte Lösungen. Diese sechs Startups definieren 2025 die Zukunft der Branche:
1. Aerospacelab – Pionier der Kleinsatelliten-Revolution
Gegründet 2016 in Brabant Wallon, entwickelt Aerospacelab hochauflösende Erdbeobachtungssatelliten für Landwirtschaft und Klimamonitoring. Ihre modulare Plattform ermöglicht kostengünstige Missionen – ein Game-Changer für präzise Umweltanalysen.
| Kennzahlen | Details |
| Gründungsjahr | 2016 |
| Mitarbeiter | 11–50 |
| Schwerpunkt | KI-gestützte Satellitendaten |
| Innovation | Modulare Satellitenplattformen |
2. Magnax – Revolutionäre Elektromotoren für die Luftfahrt
Mit Sitz in West-Vlaanderen (gegründet 2015) treibt Magnax die Elektrifizierung der Luftfahrt voran. Ihre axial-fluss Motoren erreichen ein Rekord-Leistungsgewicht von 5 kW/kg – ideal für elektrische Flugtaxis und Drohnen.
| Kennzahlen | Details |
| Gründungsjahr | 2015 |
| Mitarbeiter | 11–50 |
| Schwerpunkt | Leichtbau-Elektromotoren |
| Anwendung | Urban Air Mobility |
3. Unifly – Die Drohnen-Luftverkehrskontrolle
Seit 2015 in Antwerpen entwickelt Unifly UTM-Systeme (Unmanned Traffic Management), die Drohnen sicher in den Luftraum integrieren. Ihre Echtzeit-Plattform wird bereits von Flughäfen und Regulierungsbehörden in Europa genutzt.
| Kennzahlen | Details |
| Gründungsjahr | 2015 |
| Mitarbeiter | 11–50 |
| Schwerpunkt | Drohnen-Luftraummanagement |
| Kunden | Behörden, Flughäfen |
4. Antwerp Space – Sicherheitskritische Satellitenkommunikation
Als Teil von OHB SE (seit 1962) liefert Antwerp Space verschlüsselte Kommunikationssysteme für Galileo und militärische Missionen. Ihre **#PublicgulatedService(PRS)-Technologie macht Satellitennavigation resistent gegen Störsignale.
| Kennzahlen | Details |
| Mitarbeiter | 51–200 |
| Schwerpunkt | Sichere Satellitenlinks |
| Projekte | Galileo, IRIS², EPW |
5. Sitemark – KI für Infrastruktur-Inspektionen
Das Startup (gegründet 2016) nutzt Drohnen und Satellitendaten, um Pipelines, Windparks und Stromnetze zu überwachen1. Ihre Algorithmen erkennen Schäden 30% schneller als herkömmliche Methoden.
| Kennzahlen | Details |
| Gründungsjahr | 2016 |
| Mitarbeiter | 11–50 |
| Schwerpunkt | Infrastruktur-Monitoring |
| Technologie | KI + multispektrale Sensoren |
6. Air Belgium – Nachhaltiges Cargo-Netzwerk
Gegründet 2016 in Brabant Wallon, baut Air Belgium ein europaweites Netz für Frachtflüge mit synthetischen Treibstoffen. Ihr Fokus: CO₂-neutrale Logistik durch Partnerschaften mit SAF-Herstellern.
| Kennzahlen | Details |
| Gründungsjahr | 2016 |
| Mitarbeiter | 101–250 |
| Schwerpunkt | Grüne Luftfracht |
| Innovation | SAF-Lieferketten |
Warum Belgien? Das Erfolgsgeheimnis
- ESA Space Solutions Belgium: Fördert Startups mit bis zu €50.000 und Technologietransfer.
- Dichte Forschungslandschaft: Partnerschaften mit KU Leuven, imec und Skywin beschleunigen Prototypen.
- Regionale Spezialisierung: Wallonien für Luftfahrt, Flandern für Satellitentechnik.
„Space-Technologie löst gesellschaftliche Probleme – von Klimamonitoring bis zu sicheren Kommunikationsnetzen.“ – Koen Verhaert, CEO Verhaert Masters in Innovation.
Die Zukunft: Trends für 2025–2030
- Resiliente PNT-Systeme: Galileo-Satelliten mit Anti-Jamming (u.a. von Antwerp Space).
- KI-gestützte Erdbeobachtung: Startups wie Aerospacelab analysieren Klimadaten in Echtzeit.
- Grüne Antriebe: Magnax-Motoren + SAF von Air Belgium senken Emissionen um 40%.
Belgiens Startups zeigen: Kleine Länder gestalten große Raumfahrtinnovationen. Mit Fokus auf Sicherheit, Nachhaltigkeit und KI prägen sie Europas Weg ins All – 2025 ist erst der Beginn.
