16 Intelligente Städte, IoT & Mobilität in der Schweiz im Jahr 2026
Die Schweiz etabliert sich als führende Nation im Bereich Smart Cities, IoT & Mobility in 2026. Mehr als 50 Schweizer Städte und Gemeinden entwickeln aktiv intelligente Stadtkonzepte, die Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Effizienz durch digitale Technologien verbessern. Von autonomen Fahrzeugen über LoRaWAN-Netzwerke bis hin zu KI-gestützter Stadtverwaltung – die Schweizer Städte setzen innovative Maßstäbe.
Diese 16 Smart Cities, IoT & Mobility-Initiativen zeigen, wie die Schweiz Technologie nutzt, um städtische Herausforderungen zu lösen. Die Projekte umfassen intelligente Verkehrssysteme, energieeffiziente Infrastrukturen und datengesteuerte Verwaltungsprozesse, die das urbane Leben revolutionieren.
Warum Smart Cities in der Schweiz wichtig sind
Die Schweizer Smart City-Bewegung konzentriert sich auf praktische Lösungen für reale städtische Probleme. Städte investieren massiv in ICT-Infrastrukturen, die intelligente Geräte mit Unternehmen und Bürgern verbinden. Der Fokus liegt auf Nachhaltigkeit, Bürgerbeteiligung und der Schaffung von sozialem, ökologischem und wirtschaftlichem Mehrwert.
Swiss Smart City Survey 2022 zeigt, dass “Smart Governance” mit 94 Projekten der größte Bereich ist, gefolgt von “Smart Mobility” mit 56 Projekten. Diese Entwicklung wird durch LoRaWAN-Technologie, 5G-Netze und künstliche Intelligenz ermöglicht, die eine nahtlose Kommunikation zwischen Sensoren, Systemen und Nutzern schaffen.
Top 16 Smart Cities, IoT & Mobility-Initiativen in der Schweiz 2026
1. Zürich – Weltweiter Smart City Leader
Zürich führt den Global IMD Smart City Index 2023 an und übertrifft Städte wie Kopenhagen, Canberra und Oslo. Die Stadt setzt auf intelligente Netzwerke, die Daten und Sensoren verbinden, um sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Das ewz (Elektrizitätswerk der Stadt Zürich) betreibt ein umfangreiches LoRa-Netzwerk für IoT-Anwendungen.
Zürich nutzt Smart City-Technologien für Luftqualitätsmessung, Wasserstandsüberwachung und intelligentes Parkraummanagement. Die Stadt erhielt Bestnoten in den Kategorien Governance, Aktivitäten, Arbeit, Bildung sowie Gesundheit und Sicherheit.
| Aspekt | Details |
| Ranking | Platz 1 im Global IMD Smart City Index 2023 |
| Technologie | LoRa-Netzwerk, IoT-Sensoren |
| Anwendungen | Luftqualität, Wasserpegel, Smart Parking |
| Stärken | Governance, Mobilität, Bildung |
2. Lausanne – Intelligente Infrastruktur am Genfersee
Lausanne belegt Platz 4 im Global IMD Smart City Index 2023 und punktet mit überdurchschnittlichen Infrastruktur-Bewertungen. Die Stadt am Genfersee erhielt Bestnoten für Freiflächennutzung, kulturelle Aktivitäten und IT-Programme an Schulen. Online-Dienste für den öffentlichen Verkehr sind besonders gut entwickelt.
Die Stadt erweitert systematisch ihr LoRaWAN-Gateway-Netzwerk, um Infrastruktur und Dienstleistungen intelligenter zu gestalten. Der Fokus liegt auf der Integration digitaler Technologien in Bildung, Transport und Stadtverwaltung.
| Aspekt | Details |
| Ranking | Platz 4 im Global IMD Smart City Index 2023 |
| Schwerpunkte | Bildung, Freiflächen, öffentlicher Verkehr |
| Technologie | LoRaWAN-Gateways |
| Region | Französischsprachige Schweiz, Kanton Waadt |
3. Genf – Urbane Grünflächen und Umweltmonitoring
Genf erhielt im Smart City Index 2023 Spitzenbewertungen für Bildungszugang, urbane Grünflächen und Bürgerbeteiligung an Regierungsentscheidungen. Die Stadt am südlichen Ufer des Genfersees nutzt LoRaWAN-Netzwerke für Umweltparameter-Monitoring, Energieoptimierung und Verbesserung der Verkehrssysteme.
Obwohl die Bewertungen für neue Arbeitsplätze und Online-Stellenangebote niedriger ausfielen, zeigt Genf großes Potenzial in der Integration von IoT-Technologien zur nachhaltigen Stadtentwicklung.
| Aspekt | Details |
| Stärken | Bildung, Grünflächen, Bürgerbeteiligung |
| Technologie | LoRaWAN für Umweltmonitoring |
| Lage | Südliches Genfersee-Ufer, Alpen und Jura |
| Entwicklungsbereich | Arbeitsmarkt und Online-Services |
4. Basel – Digitale Transformation und Innovation
Basel führt bei Schweizer Smart City-Projekten mit 14 Initiativen und setzt auf digitale Partizipation und Bürgerbeteiligung. Der Kanton Basel-Stadt hat die Smart City-Definition als Grundlage seiner digitalen Transformationsstrategie gewählt. Die Stadt fördert aktiv die Integration von Technologie in Verwaltungsprozesse.
Basel nutzt IoT-Lösungen für verschiedene Anwendungsbereiche und arbeitet eng mit Startups und Forschungseinrichtungen zusammen, um innovative Lösungen zu entwickeln.
| Aspekt | Details |
| Projektanzahl | 14 Smart City-Projekte (höchste Zahl) |
| Strategie | Digitale Transformation als Stadtkonzept |
| Schwerpunkt | Digitale Partizipation, Bürgerbeteiligung |
| Position | Führend in der Schweizer Smart City-Landschaft |
5. Bern – Smart Governance und BärnBoost
Bern konzentriert sich auf Smart Governance-Initiativen wie BärnBoost, das Startups und Innovation fördert. Die Stadt entwickelt Stadt-Apps und Chatbots, die den Zugang zu verwaltungsrelevanten Informationen erleichtern. Digitale Baugenehmigungen (eBau) und Umzugsmeldungen (eUmzug) ermöglichen Behördengänge ohne physische Präsenz.
Als Bundeshauptstadt setzt Bern auf ressourcenschonende Projekte in den Bereichen Smart Metering, intelligente Beleuchtung und Wärmenetze.
| Aspekt | Details |
| Schwerpunkt | Smart Governance, digitale Verwaltung |
| Programme | BärnBoost, eBau, eUmzug |
| Anwendungen | Stadt-Apps, Chatbots, digitale Genehmigungen |
| Nachhaltigkeit | Smart Metering, intelligente Beleuchtung |
6. St. Gallen – Smartnet-Projekt und LoRa-Technologie
St. Gallen am Bodensee führt das erfolgreiche “Smartnet”-Pilotprojekt durch, das auf LoRa-Technologie basiert. Die hohe Zuverlässigkeit, Kosteneffizienz und Sicherheit von Smartnet bilden das Fundament für zukünftige Smart City-Initiativen. Mit 11 Projekten gehört St. Gallen zu den aktivsten Schweizer Städten im Smart City-Bereich.
Die Stadt nutzt das Netzwerk für verschiedene IoT-Anwendungen und fördert die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Forschung und Verwaltung.
| Aspekt | Details |
| Hauptprojekt | Smartnet auf LoRa-Basis |
| Eigenschaften | Zuverlässig, kosteneffizient, sicher |
| Projektanzahl | 11 Smart City-Projekte |
| Lage | Nordostschweiz, südlich des Bodensees |
7. Schaffhausen – Smart Parking und nachhaltige Vision
Schaffhausen entwickelt eine nachhaltige und lebenswerte Stadt durch Digitalisierung und neue Technologien. SH POWER, der lokale Energieversorger, implementierte eine Smart Parking-Lösung von Switzercloud mit über 50 IoT-Sensoren. Die Sensoren übertragen Nutzungsdaten via LoRaWAN und erhöhen die Parkraumeffizienz erheblich.
Die Stadt positioniert sich als Vorreiter, indem Energieversorger als Anbieter von Smart City-Anwendungen fungieren.
| Aspekt | Details |
| Technologie | IoT-Sensoren, LoRaWAN |
| Anwendung | Smart Parking mit 52 Sensoren |
| Partner | SH POWER, Switzercloud |
| Strategie | Nachhaltige, lebenswerte Stadt |
8. Winterthur – KI und intelligente Grünflächen
Winterthur im Kanton Zürich plant 2024 drei Smart City-Projekte: KI in der Stadtverwaltung, Drohnen und Sensoren für Grünflächenpflege sowie Generative KI zur Unterstützung von Verwaltungsmitarbeitern. Das “Smart Green Spaces”-Projekt untersucht, wie Grünflächen durch Sensoren, Drohnen und KI selbstständig Wasser- und Düngerbedarf melden können.
Das Dashboard “Am Puls von Winti” visualisiert städtische Datensätze öffentlich und macht urbane Entwicklungen transparent.
| Aspekt | Details |
| Projekte 2024 | KI-Verwaltung, Smart Green Spaces, Gen-AI |
| Innovation | Autonome Grünflächenmeldung |
| Transparenz | Öffentliches Daten-Dashboard |
| Technologie | Drohnen, Sensoren, künstliche Intelligenz |
9. Thun – Smart City-Mission und Stadtapp
Thun im Kanton Bern hat formell den Smart City-Status angenommen und eine Roadmap entwickelt. Nach erfolgreichen Pilotprojekten veröffentlichte die Stadt ein Smart City-Leitbild mit geplanten Projekten, Leitprinzipien und Maßnahmen. Bereits umgesetzt sind eine Stadtapp mit Schadensmelder, E-Ladestationen auf öffentlichem Grund und drohnengestützte Grünflächenpflege.
“Wir wollen die menschenzentrierte Digitalisierung weiter vorantreiben”, erklärt Stadträtin Andrea de Meuron.
| Aspekt | Details |
| Status | Formeller Smart City-Status 2024 |
| Implementiert | Stadtapp, E-Ladestationen, Drohnen |
| Strategie | Digitalisierungsstrategie 2022 |
| Vision | Menschenzentrierte Digitalisierung |
10. Baden – Intelligentes Parkraummanagement
Baden führt ein innovatives Smart Parking-System ein, das zu den fortschrittlichsten Geschäftsmodellen im Schweizer Smart City-Bereich gehört. Die Stadt nutzt IoT-Sensoren zur Echtzeitüberwachung von Parkplätzen und optimiert so die Parkraumbewirtschaftung. Das System reduziert Parksuchverkehr und verbessert die innerstädtische Verkehrsführung.
Die Lösung integriert mobile Anwendungen, die Autofahrern freie Parkplätze anzeigen und die Parkplatzsuche effizienter gestalten.
| Aspekt | Details |
| Anwendung | Smart Parking-System |
| Technologie | IoT-Sensoren, Echtzeit-Datenübertragung |
| Nutzen | Reduzierter Parksuchverkehr |
| Integration | Mobile Apps für Autofahrer |
11. Aarau – LoRaWAN-Netzwerk und IoT-Infrastruktur
Aarau gehört zu den acht Schweizer Städten mit aktivem LoRaWAN-Netzwerk seit 2022. Die Stadt investiert in ICT-Infrastrukturen, die intelligente Geräte mit Unternehmen und Bürgern verbinden. LoRaWAN ermöglicht kostengünstige IoT-Anwendungen mit großer Reichweite für verschiedene Smart City-Lösungen.
Die Technologie unterstützt Anwendungen von Umweltmonitoring bis zu intelligenten Versorgungsnetzen und schafft die Grundlage für weitere digitale Innovationen.
| Aspekt | Details |
| Technologie | Aktives LoRaWAN-Netzwerk |
| Jahr | Seit 2022 operativ |
| Infrastruktur | ICT-Systeme für Smart Devices |
| Anwendungen | Umwelt, Versorgung, Monitoring |
12. Furttal-Region – Autonome Fahrzeuge im ÖPNV
Ab Frühjahr 2025 verkehren autonome Fahrzeuge in der Furttal-Region im Kanton Zürich. Das Pilotprojekt verbessert die Mobilität in ländlichen Gebieten und stärkt Anschlüsse zum öffentlichen Verkehr. Partner sind der Kanton Zürich, SBB und das Swiss Transit Lab.
Die Software von ioki ermöglicht On-Demand-Buchungen, während Nissans Fahrzeuge mit WeRide-Technologie ausgestattet sind. Passagiere buchen über eine dedizierte App, die nahtlos ins bestehende ÖPNV-Netz integriert ist.
| Aspekt | Details |
| Start | Frühjahr 2025 |
| Partner | Kanton Zürich, SBB, Swiss Transit Lab |
| Technologie | WeRide autonome Fahrzeuge, ioki-Software |
| Buchung | Passenger-App mit ÖPNV-Integration |
13. Zürich-West – Innovationsdistrikt und Datenarchitektur
Zürich-West repräsentiert eines der ambitioniertesten urbanen Transformationsprojekte der Schweiz. Der ehemalige Industriebezirk dient als Testgebiet für die stadtweite Smart City Zürich-Strategie. Die Stadtführung basiert zunehmend auf Daten von IoT-Sensoren, öffentlichem WiFi, Energiemonitoring und Bürger-Feedback-Plattformen.
Das Quartier implementiert eine föderierte Datenarchitektur, die zentralisierte Koordination mit dezentraler Innovation verbindet und strenge Schweizer Datenschutzstandards einhält. Analytics informieren Entscheidungen vom Verkehrsmanagement bis zur Energieoptimierung.
| Aspekt | Details |
| Projekt | Urbane Transformation Industriegebiet |
| Datenquellen | IoT-Sensoren, WiFi, Energiemonitoring |
| Architektur | Föderierte Datenstruktur |
| Datenschutz | Strenge Schweizer Standards |
14. Schweizweite 5G-Infrastruktur für Smart Cities
Swisscom, Sunrise und Salt haben massiv in 5G-Infrastruktur investiert. Ende 2023 und Anfang 2024 erstreckt sich das Netzwerk von Großstädten wie Zürich, Genf, Bern und Basel bis in kleinere Städte und ländliche Regionen. Die Netze nutzen fortschrittliche Technologien wie MIMO und Beamforming.
Die 5G-Expansion unterstützt Schweizer Digitale Transformation und ermöglicht Smart City-Anwendungen mit hoher Geschwindigkeit und niedriger Latenz. Swisscom kündigte die 5G-Abdeckung von 60 Städten und Gemeinden an.
| Aspekt | Details |
| Anbieter | Swisscom, Sunrise, Salt |
| Abdeckung | Großstädte bis ländliche Regionen |
| Technologie | MIMO, Beamforming |
| Expansion | 60 Städte und Gemeinden (Swisscom) |
15. LoRaWAN-Netzwerke als Smart City-Grundlage
LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist ein zentraler Katalysator für Schweizer Smart Cities. Acht Schweizer Städte haben aktive LoRaWAN-Netze für IoT-Anwendungen. Die große Reichweite und Kosteneffizienz machen LoRaWAN zur idealen Grundlage für zahlreiche IoT-Anwendungen.
Der Smart City Hub Switzerland fördert Zusammenarbeit und Wissensaustausch zwischen Städten. Dieser kollaborative Ansatz beschleunigt die Übernahme bewährter Praktiken in der Smart City-Entwicklung.
| Aspekt | Details |
| Technologie | Long Range Wide Area Network |
| Städte | 8 aktive Netzwerke (2022) |
| Vorteile | Große Reichweite, kosteneffizient |
| Kollaboration | Smart City Hub Switzerland |
16. Cargo Sous Terrain – Unterirdisches Güterverkehrssystem
Cargo Sous Terrain plant ein unterirdisches Transportsystem mit dreistreifigen Tunneln für Güterverkehr. Das Projekt eliminiert Emissionen und Lärm des Gütertransports und verbessert die Lebensqualität. Die Infrastruktur zielt darauf ab, wachsende Transportnachfrage zu bewältigen und Staus auf bestehenden Straßen und Schienen zu vermeiden.
Das System reduziert Güterverkehr in Städten, entlastet Innenstädte und verbessert den Verkehrsfluss, während die Ästhetik der Schweizer Landschaft erhalten bleibt.
| Aspekt | Details |
| System | Unterirdische Transporttunnel |
| Struktur | Drei Röhren (2 Transport, 1 Wartung) |
| Vorteile | Keine Emissionen, kein Lärm |
| Ziel | Entlastung urbaner Güterverkehr |
16 Smart Cities, IoT & Mobility in Switzerland in 2026: Die Zukunft ist digital
Die Schweiz demonstriert eindrucksvoll, wie 16 Smart Cities, IoT & Mobility-Initiativen urbanes Leben transformieren können. Von Zürichs weltführender Position über Lausannes intelligente Infrastruktur bis zu autonomen Fahrzeugen in Furttal – die Schweizer Smart City-Landschaft kombiniert Innovation mit Pragmatismus. Mehr als 50 Städte entwickeln aktiv Smart City-Konzepte, wobei Smart Governance und Smart Mobility die dominierenden Bereiche sind.
LoRaWAN-Netzwerke, 5G-Infrastruktur und KI-gestützte Systeme bilden die technologische Grundlage für nachhaltige, effiziente und lebenswerte Städte. Die Schweizer Erfahrung bietet wertvolle Einblicke für die effektive Integration von Technologie in die urbane Struktur. Mit Fokus auf Datenschutz, Bürgerbeteiligung und praktischen Lösungen setzt die Schweiz internationale Standards für Smart City-Entwicklung.
