8 Wege, wie Infineons Chips österreichische Smart Cities mit Strom versorgen
Österreichs Städte werden intelligenter und nachhaltiger – dank moderner Halbleitertechnologie. Infineon Austria entwickelt in Villach, Linz und Graz Schlüsselkomponenten, die Smart Cities effizienter, sicherer und umweltfreundlicher machen. Hier sind 8 konkrete Anwendungen:
1. Energieeffiziente Gebäudesteuerung
Infineons Sensoren und Mikrocontroller optimieren Heizung, Kühlung und Beleuchtung in Smart Buildings. Die Technologie aus Graz steuert z. B. präzise:
- Klimaanlagen basierend auf CO₂-Messungen
- Beleuchtungssysteme mit Bewegungserkennung
- Energierückgewinnung aus Abwärme
Energieeinsparungen durch Infineon-Chips:
| Anwendung | Einsparungspotenzial |
| Gebäudeautomation | Bis zu 30% weniger Strom |
| Wärmerückgewinnung | 40% Reduktion bei Kühlkosten |
Quelle: Digitale Zwillinge für Gebäude in Villach
2. Intelligente Straßenbeleuchtung
Mikrocontroller aus Graz ermöglichen:
- Adaptive Helligkeitsanpassung je nach Verkehrsaufkommen
- Fernüberwachung des Energieverbrauchs
- Automatische Störungsmeldungen
Diese Systeme reduzieren den Stromverbrauch um bis zu 60% gegenüber konventioneller Beleuchtung.
3. Sichere E-Payment-Systeme
Infineons SECORA™-Chips (entwickelt in Graz) machen kontaktlose Zahlungen sicherer:
- Biometrische Authentifizierung: Fingerprint-Erkennung statt PIN
- Umweltfreundliche Karten: Bis zu 60% geringerer CO₂-Ausstoß
- Sofortige Transaktionsverschlüsselung
Diese Chips werden u. a. in Wiener Bibliotheken und Münchner Flughäfen eingesetzt.
4. Predictive Maintenance für Stadtinfrastruktur
Sensornetzwerke mit Infineon-Chips überwachen:
- Brücken und Tunnel (Vibrationen, Rissbildung)
- Wasserleitungen (Druckveränderungen)
- Öffentliche Verkehrsmittel (Verschleißteile)
Dadurch sinken Wartungskosten um bis zu 25%.
5. Intelligente Verkehrssteuerung
Radarsensoren aus Linz (77-GHz-Technologie) ermöglichen:
- Adaptive Ampelschaltungen: Reduziert Staus um 30%
- Parkraummanagement: Echtzeit-Freiflächenerkennung
- Notbremsassistenten für Stadtbusse
Diese Systeme funktionieren selbst bei Nebel oder Starkregen.
6. Energieeffiziente Rechenzentren
OptiMOS™ 6 80V-MOSFETs aus Villach:
- Senken den Stromverbrauch in Serverfarmen um 0,4% pro kW
- Sparen in Hyperscale-Rechenzentren über 1,2 MWh/Stunde
- Reduzieren CO₂-Emissionen um 15% gegenüber Vorgängermodellen
Beispielrechnung für Wien:
Ein mittelgroßes Rechenzentrum spart jährlich 8.400 MWh – genug für 1.900 Haushalte.
7. Dezentrale Energiegewinnung
Leistungshalbleiter aus der Villacher Fabrik (300-mm-Thin-Wafer):
- Maximieren Solarzellen-Wirkungsgrad um 20%
- Regeln Windkraft-Einspeisung ins Netz
- Speichern Überschussenergie in lokalen Batterien
Diese Technologie versorgt bereits 150 Tiroler Gemeinden.
8. Smarte Abfallentsorgung
RFID-Chips aus Graz optimieren:
- Füllstandsmessung: Nur volle Container werden angefahren
- Routenplanung: Bis zu 40% weniger Fahrkilometer
- Recycling-Trennung: Automatische Materialerkennung
Pilotprojekte in Graz zeigen 30% niedrigere Entsorgungskosten.
Warum Österreich Vorreiter ist
- Forschungsinvestitionen: €685,5 Mio. in F&E (2024)
- Industrie 4.0-Pilotfabrik: Villach als europäisches Leuchtturmprojekt
- Nachhaltige Produktion: 100% Grünstrom in Villach
„Unsere 300-mm-GaN-Wafer sind weltweit einzigartig. Sie machen Energieumwandlung 15% effizienter als konventionelle Systeme.“
– Thomas Reisinger, Vorstand Infineon Austria
Zukunftsperspektiven
Bis 2030 plant Infineon:
- Autonome Stadtbusse mit Linzer Radarchips
- KI-gesteuerte Energienetze mit Villacher Chips
- Biometrische Stadtausweise mit Grazer Sicherheitschips
Diese Technologien machen österreichische Städte nicht nur smarter, sondern auch lebenswerter – durch reduzierte Emissionen, niedrigere Energiekosten und mehr Sicherheit.
