8 Wiener Digital-Health- und E-Government-Plattformen
Wien treibt die digitale Transformation mit wegweisenden Plattformen voran. Diese Lösungen verbessern Gesundheitsversorgung, Verwaltungsservices und Bürgerbeteiligung durch benutzerfreundliche Technologien. Hier sind acht zentrale Wiener Plattformen im Detail:
1. Keep-In-Touch™ (KIT) – Fernüberwachung chronischer Erkrankungen
Entwickelt vom AIT Austrian Institute of Technology, ermöglicht KIT die telemedizinische Betreuung von Patienten mit Diabetes oder Hypertonie.
Anwendung: Ärzte passen Therapien basierend auf Fern-Daten an. Patienten reduzieren Klinikbesuche.
2. Digital Agenda Wien – Bürgerbeteiligung 2.0
Diese E-Government-Plattform bindet Bürger aktiv in Stadtentwicklung ein:
- Partizipationsprozess: Über 100 Ideen zu Lebensqualitätsthemen wie Verkehr oder Umwelt.
- Konkrete Outputs:
- Technik: Basierend auf Open-Source-Software partizipation.wien.at.
3. HEALTH.DigitalCity.Wien – Innovationshub für eHealth
Koordiniert von Urban Innovation Vienna vernetzt diese Plattform:
- Zielgruppen: Ärzte, Forscher, Unternehmen und Bürger.
- Schwerpunkte:
- Telemedizinische Dienste
- Digitale Präventionslösungen
- Datensicherheit im Gesundheitswesen.
Bürgerbeteiligung: Offene Konsultationen zu Gesundheitsthemen via Online-Plattform.
4. Smart Health Platform (CANCOM) – Vernetzte Gesundheitsdienste
CANCOM’s Lösung fördert sektorübergreifende Zusammenarbeit:
| Modul | Funktion |
| FlexiApps | Individuell kombinierbare Apps für Kliniken/Pflegeeinrichtungen. |
| Gesundheitsnetzwerk | Verbindet Krankenhäuser, Industrie und Patienten. |
| Cybersicherheit | Zertifizierte Datenschutzstandards für medizinische Daten. |
Vision: Selbstbestimmte Patienten durch digitale Gesundheitsakte.
5. Dr. AI (HealthTap) – KI-gestützte Symptomanalyse
Diese in Wien genutzte Plattform bietet:
- Symptom-Checker: Leitet Patienten zu passenden Versorgungswegen (Selbsthilfe/Arztkontakt).
- Video-Konsultationen: Direktverbindung zu Fachärzten.
- Augmented Intelligence: Unterstützt Ärzte bei Diagnosen durch Datenanalyse.
6. Fitbit Care – Prävention für Unternehmen
Wiens Betriebe nutzen diese Plattform für:
- Personalisiertes Gesundheitscoaching per App.
- Chronische Krankheitsprävention: Schwerpunkte Diabetes und Herzgesundheit.
- Soziale Features: Gruppenchallenges und virtuelle Trainings.
7. Digital Health and Care (FH Campus Wien)
Das Forschungszentrum entwickelt:
- Nutzerzentrierte Technologien: Assistenzsysteme für Pflegekräfte/Patienten.
- Implementierungsforschung: Überprüft Praxistauglichkeit von Apps/Sensoren.
Beispielprojekte: Sturzprävention-Sensoren für Senioren, Demenz-Begleit-Apps.
8. dHealth-Konferenz – Wissensaustausch-Plattform
Europas größte Digital-Health-Veranstaltung in Wien:
- Fokus: Telemedizin, KI, Interoperabilität.
- Netzwerk: Verbindet Forscher, Ärzte und Industrie.
Impact: Präsentation neuer Lösungen wie robotergestützter Reha-Systeme.
Tabellarischer Vergleich der Plattformen
| Plattform | Kernfunktion | Zielgruppe |
| KIT | Chroniker-Fernmonitoring | Patienten/Ärzte |
| Digital Agenda Wien | Bürgerbeteiligung | Allgemeinbevölkerung |
| HEALTH.DigitalCity.Wien | eHealth-Innovation | Wirtschaft/Forschung |
| CANCOM Smart Health | Sektorenvernetzung | Krankenhäuser/Industrie |
Warum Wien als Digital-Pionier?
Wiens Stärke liegt in der Vernetzung von Bürgerpartizipation, wissenschaftlicher Forschung und wirtschaftlicher Umsetzung:
- Bürger im Fokus: Tools wie Sag’s Wien oder Digital Agenda machen Politik transparent.
- Gesundheitsdaten-Sicherheit: Projekte wie EUPID gewährleisten Pseudonymisierung.
- Internationale Strahlkraft: dHealth-Konferenz als europäischer Thinktank.
Zukunftstrends:
- Ausbau von KI in Diagnostik (Beispiel: Dr. AI)
- Integrierte Versorgungsketten (CANCOM-Plattform)
- Wien als Testmarkt für EU-weite eHealth-Lösungen.
Mit diesen acht Plattformen setzt Wien Maßstäbe für digitale Bürgerdienste und patientenzentrierte Gesundheitsversorgung.
