Fintech

Top 7 digitale Zahlungsplattformen mit Sitz in der Schweiz

Die Zahlungslandschaft der Schweiz boomt: Mobile Bezahlen dominiert mit 30,7% aller Transaktionen, gefolgt von Debitkarten und Bargeld. Für Onlinehändler und KMUs ist die Wahl eines passenden Zahlungsdienstleisters entscheidend. In diesem Artikel stellen wir die führenden Schweizer Plattformen vor, erläutern ihre Stärken und liefern Daten zur Orientierung.

1. Payrexx: Die All-in-One-Lösung für Schweizer Unternehmen

Payrexx kombiniert Zahlungsterminals, E-Commerce-Integrationen und BNPL-Funktionen (Buy Now, Pay Later) wie bob Finance oder SwissBilling.

Funktion Details
Kostenmodelle UBS-Kunden erhalten kostenloses Standard-Abo
Zahlungsmethoden Kreditkarten, TWINT, Apple Pay, Rechnung
Besonderheit Kostenlose Android-App als POS-Terminal

Der Anbieter ermöglicht maßgeschneiderte Shopintegrationen und bietet starken Support per Telefon oder Ticket.

2. PostFinance: Vertraute Wahl für Schweizer Händler

PostFinance (Schweizer Post) bietet eine breite Palette:

Vorteil Beispiel
Natürliche Integration Einfache Aktivierung über Postkonto
Lokale Akzeptanz TWINT, Banküberweisungen, Rechnungen
Kosten Individuelle Preismodelle

Besonders KMUs schätzen die direkte Zusammenarbeit mit dem Schweizer Finanzdienstleister.

3. DataTrans: Schnelle Integration für alle Zahlungsarten

Der etablierte PSP (Payment Service Provider) unterstützt internationale Abläufe:

Abdeckung Beispiele
Kreditkarten Visa, Mastercard, Amex, Diners Club
Lokale Methoden PostFinance, PayPal, TWINT
Kostenstruktur Installationskosten + Transaktionsgebühren (CHF 0,20–1,10 pro Zahlung)

Ideal für Unternehmen mit globaler Ausrichtung.

4. Stripe: Flexiblere Lösung für internationale B2B-Bereiche

Auch in der Schweiz präsent bietet Stripe:

Ansatz Details
Cloud-basiert API-Einbindung für individuelle Lösungen
Zahlungsmethoden Apple Pay, Google Pay, Krypto-Wallets
Gebühren 2,75% pro Transaktion für Kreditkarten

Besonders Startups und SaaS-Dienste nutzen Stripe für skalierbare Zahlungslösungen.

5. Worldline: Umfassende B2B-Zahlungsnetzwerke

Der globale Konzern bietet in der Schweiz:

Stärken Anwendung
Enterprise-Lösungen Großhandel, Logistikpartner
Mehrkanalintegration POS, E-Commerce, Mobile Payments
Akzeptanz Alle Hauptkreditkarten + TWINT

Bietet Risikomanagement-Tools für umsatzstarke Unternehmen.

6. Wallee: Sicherheitsorientierte Zahlungsprozesse

Wallee punktet mit strukturierten Lösungen:

Funktion Vorteil
Modulare Plugins Einfache Integration in Shop-Systeme
Kreditkartensicherheit PCI DSS-zertifiziert
Automatisierung Rechnungsstellung + Retourenmanagement

Beliebt bei Shops mit eigenen Entwicklerteams.

7. saldiaPay: Moderner BNPL-Anbieter

Der Schweizer BNPL-Dienst (Buy Now, Pay Later) ermöglicht:

Merkmal Nutzen
Flexibles Ratenmodell Bis zu 12 Monate Aufschub
Integration Über PSPs wie Payrexx buchbar
Zielgruppe Young Professionals + B2B-Käufe

Schafft Cashflow-Freiräume für Unternehmen und Endkonsumenten.

Vergleich der Top 7: Wichtige Kennzahlen

Plattform Ideal für Preismodell Globale Zahlungen BNPL-Integration
Payrexx KMUs + POS-Shops Abo + Transaktionsgebühren Ja Ja
PostFinance Schweizer B2B-Handel Individuell Eingeschränkt Nein
DataTrans Internationale Shops Fixkosten + Staffelrabatte Ja Ja
Stripe Tech-Startups Fester Prozentsatz Ja Nein
Worldline Enterprise-Geschäft Kombiniert Ja Nein
Wallee Eigenentwicklung Plugin-gestützt Ja Nein
saldiaPay Nachfrageverknüpfung Pro Ratenkosten Nein Ja

Schluss: Die richtige Wahl treffen

Die Schweizer Zahlungsplattformen decken verschiedene Nische:

  • Für Multichannel-Händler: Payrexx oder DataTrans
  • Globale B2B-Bereiche: Stripe oder Worldline
  • Digitale Wallets: TWINT-Integration über PostFinance oder DataTrans

Analysieren Sie Transaktionsgebühren und Aufschriebbarkeit (z. B. Apple Pay via saldiaPay). BNPL-Lösungen steigern die Conversion-Rate und entlasten Cashflows.

Kontinuierliche Updates im Swiss Payment Monitor  liefern aktuelle Marktrends.