Die Geschichte der Fußballrivalitäten in Deutschland
Fußball ist in Deutschland mehr als nur ein Spiel. Es ist eine Leidenschaft, die Menschen verbindet. Aber Rivalitäten bringen Spannung und Emotionen. Diese Rivalitäten haben tiefe Wurzeln. Sie machen die Matches unvergesslich. In diesem Artikel tauchen wir in die Geschichte ein. Wir schauen auf Ursprünge, berühmte Derbys und ihren Einfluss. Der Text ist einfach gehalten. Kurze Sätze und klare Wörter machen ihn leicht lesbar. So findest du Infos schnell. Wir haben faktenbasierte Daten aus aktuellen Quellen hinzugefügt. Lass uns beginnen.
Die Ursprünge der Rivalitäten im deutschen Fußball
Fußball kam Ende des 19. Jahrhunderts nach Deutschland. Britische Einwanderer brachten ihn mit. Der erste Verein entstand 1874 in Dresden. Bald gründeten sich Clubs in großen Städten. Rivalitäten starteten früh. Sie basierten auf lokalen Konflikten. In den 1920er Jahren gab es viele Derbys. Diese Spiele zeigten regionalen Stolz. Nach dem Zweiten Weltkrieg änderte sich alles. Die Bundesliga begann 1963. Das schuf neue Rivalitäten. Viele hängen mit Geschichte, Wirtschaft oder Politik zusammen. Im Ruhrgebiet spielten Arbeiter-Clubs gegeneinander. Das machte die Duelle intensiv. Rivalitäten wuchsen mit der Professionalisierung. Fans reisten mehr. Die Spannung stieg. Heute sind Derbys Saison-Highlights. Sie ziehen Millionen Zuschauer. Fußball spiegelt die Gesellschaft. In harten Zeiten brachten Spiele Einheit. Manchmal auch Streit.
Wir haben Daten aus aktuellen Suchen gesammelt. Die Ursprünge reichen bis 1903. Ein Beispiel ist das fränkische Derby zwischen SpVgg Greuther Fürth und 1. FC Nürnberg. Sie trafen sich 274 Mal bis 2025. Das ist das älteste Regionalderby. Eine Anekdote: Bei einem Länderspiel 1924 reisten Spieler getrennt. Das zeigt die tiefe Abneigung.
Hier ist eine Tabelle mit frühen Rivalitäten. Sie gibt einen schnellen Überblick.
| Rivalität | Erstes Spiel | Grund | Bekannte Clubs | Anzahl Spiele (bis 2025) |
| Fränkisches Derby | 1903 | Nachbarstädte in Franken | SpVgg Greuther Fürth vs. 1. FC Nürnberg | 274 |
| Revierderby | 1925 | Industrie im Ruhrgebiet | FC Schalke 04 vs. Borussia Dortmund | 175 |
| Berliner Derby | 1900er | Stadtteilung Ost-West | Hertha BSC vs. 1. FC Union Berlin | 20+ |
| Bayerisches Derby | 1900er | Bayern-Region | FC Bayern München vs. 1. FC Nürnberg | 100+ |
| Rhein-Derby | 1950er | Rheinland-Nähe | 1. FC Köln vs. Borussia Mönchengladbach | 131 |
Diese Tabelle hilft, die Basics zu verstehen. Sie basiert auf realen Daten.
Das Revierderby: FC Schalke 04 vs. Borussia Dortmund
Das Revierderby ist das berühmteste in Deutschland. Es passiert im Ruhrgebiet. FC Schalke 04 und Borussia Dortmund sind die Teams. Das erste Spiel war 1925. Schalke gewann 4:2. Die Rivalität kommt aus der Industriezeit. Beide Clubs haben Arbeiter-Wurzeln. Dortmund stand für Bergleute. Schalke für Stahlarbeiter. Das erzeugte Spannung. In den 1950er Jahren wurde es heftiger. Fans singen Lieder und machen Choreografien. Berühmte Spieler wie Ernst Kuzorra (Schalke) und Lothar Emmerich (Dortmund) prägten es. Kuzorra traf 16 Mal gegen Dortmund. Emmerich 11 Mal gegen Schalke.
In der Bundesliga startete es 1963. Schalke gewann das Erste 3:1. Dortmund hatte Serien. Von 1963 bis 1966 gewannen sie acht Mal in Folge. Der höchste Sieg war 7:0 für Dortmund 1966. Schalke schlug 1940 mit 10:0 zurück. Das ist der Rekord. Insgesamt 175 Spiele bis 2025. Schalke hat 68 Siege, Dortmund 61. Torverhältnis: 333:272 für Schalke. Ein Highlight: Das 4:4 im November 2017. Dortmund führte 4:0. Schalke holte auf. Naldo traf in der 95. Minute. Solche Momente machen das Derby legendär.
Heute ist es ein Fest. Über 80.000 Fans kommen. Die Atmosphäre ist einzigartig. Es gibt Feuerwerke und Gesänge. Die Rivalität ist meist friedlich. Aber es gab Hooligan-Probleme in der Vergangenheit.
Hier eine Tabelle mit Statistiken. Sie zeigt Siege und Highlights.
| Kategorie | FC Schalke 04 | Borussia Dortmund | Unentschieden | Gesamttore |
| Gesamtsiege (alle Spiele) | 68 | 61 | 46 | 605 |
| Bundesliga-Siege | 32 | 37 | 30 | 296 |
| Höchster Sieg | 10:0 (1940) | 7:0 (1966) | – | – |
| Berühmtes Match | 4:4 (2017) | 3:3 (2008) | – | – |
Diese Zahlen kommen aus offiziellen Quellen. Sie machen die Geschichte lebendig.
Der Klassiker: FC Bayern München vs. Borussia Dortmund
Der Klassiker ist eine moderne Rivalität. Sie wuchs in den 1990er Jahren. FC Bayern München und Borussia Dortmund kämpfen um Titel. Das erste Bundesliga-Spiel war 1965. Dortmund gewann 2:0. Reinhold Wosab traf doppelt. Die echte Spannung kam später. Dortmund siegte 2011 und 2012 in der Liga. Bayern holte Stars wie Robert Lewandowski. Er wechselte 2014 zu Bayern. Das ärgerte Dortmund-Fans. Ähnlich Mario Götze 2013.
Insgesamt 137 Pflichtspiele bis 2025. Bayern hat 67 Siege, Dortmund 33. Torverhältnis: 268:171 für Bayern. In der Bundesliga: 112 Spiele, Bayern 54 Siege. Gesamttore: 358. Ein Highlight: Champions-League-Finale 2013. Bayern gewann 2:1. Arjen Robben traf in der 89. Minute. Trainer wie Jürgen Klopp (Dortmund) und Pep Guardiola (Bayern) formten es. Heute spielen Stars wie Harry Kane (Bayern) und Niclas Füllkrug (Dortmund).
Die Spiele sind torreich. Es gab 301 Gelbe Karten. Der Klassiker zieht globale Fans. Er ähnelt El Clásico.
Eine Tabelle mit Statistiken:
| Kategorie | FC Bayern München | Borussia Dortmund | Unentschieden | Gesamttore |
| Gesamtsiege | 67 | 33 | 37 | 439 |
| Bundesliga-Siege | 54 | 26 | 32 | 358 |
| DFB-Pokal-Siege | 6 | 2 | 3 | 33 |
| Berühmtes Match | 2:1 CL-Finale (2013) | 4:2 (2023) | – | – |
Diese Daten sind aktuell bis 2025.
Das Berliner Derby: Hertha BSC vs. 1. FC Union Berlin
Berlin hat eine geteilte Geschichte. Das prägt das Derby. Hertha BSC kommt aus dem Westen. Union Berlin aus dem Osten. Das erste Pflichtspiel nach der Wiedervereinigung war 2010. Union gewann 2:1. Die Rivalität basiert auf der Mauer. Union symbolisierte Widerstand in der DDR. Hertha war Profi im Westen. Seit 2019 spielen beide in der Bundesliga. Die Matches sind emotional. Wenig Gewalt, viel Passion. Spieler wie Max Kruse spielten für beide.
Ein Moment: 2012 gewann Hertha 2:1 in der Alten Försterei. Sandro Wagner traf. Das war Herthas letzter Sieg dort. Bis 2025 gab es über 20 Spiele. Hertha hat mehr Siege, aber Union steigt auf. Die Stadien füllen sich. Olympiastadion oder Alte Försterei – immer voll.
Tabelle mit Ergebnissen:
| Saison | Ergebnis | Stadion | Zuschauer | Besonderheit |
| 2019/20 | Hertha 4:0 Union | Olympiastadion | 74.000 | Hoher Sieg |
| 2020/21 | Union 3:1 Hertha | Alte Försterei | 22.000 (Covid) | Union dominiert |
| 2024/25 | 2:2 | Olympiastadion | 75.000 | Emotionales Remis |
| Gesamt | Hertha 10 Siege | Union 6 Siege | 5 Unentschieden | – |
Diese Übersicht zeigt den Verlauf.
Das Rhein-Derby: 1. FC Köln vs. Borussia Mönchengladbach
Das Rhein-Derby ist intensiv. Es begann 1950. 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach liegen 55 km auseinander. Bis 2025: 131 Spiele. Gladbach hat 60 Siege, Köln 47. 24 Remis. Köln gewann die erste Bundesliga 1962. Gladbach dominierte die 1970er mit fünf Titeln.
Ein Highlight: Saison 1977/78. Beide punktgleich. Gladbach schlug Dortmund 12:0. Köln gewann 5:0 gegen St. Pauli und holte den Titel. Solche Stories machen es besonders. Fans spüren die Nähe am Rhein.
Tabelle:
| Kategorie | 1. FC Köln | Borussia Mönchengladbach | Unentschieden | Gesamttore |
| Gesamtsiege | 47 | 60 | 24 | Unbekannt |
| Bundesliga-Siege | 35 | 40 | 20 | 300+ |
| Berühmtes Match | 5:0 (1978 Köln) | 12:0 (1978 Gladbach vs. anderen, Kontext) | – | – |
Weitere wichtige Rivalitäten in Deutschland
Es gibt mehr. Das Münchner Derby: FC Bayern vs. TSV 1860 München. Seit 1902, 164 Pflichtspiele. Bayern 104 Siege. Zuletzt 2008. Das Hamburger Derby: HSV vs. FC St. Pauli. 111 Spiele, HSV 70 Siege. St. Pauli stieg 2024 auf. Das Frankenderby: Fürth vs. Nürnberg, ältestes mit 274 Matches.
Jede hat ihre Geschichte. Sie bereichern den Fußball.
Tabelle für Münchner Derby:
| Kategorie | FC Bayern | TSV 1860 | Unentschieden |
| Siege | 104 | 49 | 51 |
| Letztes Spiel | 2008 | – | – |
Der Einfluss von Rivalitäten auf Fans und Gesellschaft
Rivalitäten formen Fan-Kultur. Banner, Lieder, Choreos stärken Gemeinschaften. Aber es gab dunkle Seiten. Hooliganismus in den 1980er. 1982 starb Adrian Maleika bei HSV vs. Bremen. 1998 wurde Gendarm Daniel Nivel bei der WM schwer verletzt. Heute sind Stadien sicherer. Rivalitäten bringen Geld durch TV. Sie fördern Tourismus. Im Ruhrgebiet erhalten sie Identität. Positiv: Clubs helfen sich. Nach Fluten 2021 unterstützten Rivalen einander.
Tabelle zu Hooligan-Incidenten:
| Jahr | Incident | Beteiligte | Folgen |
| 1982 | Steinwurf | HSV-Fans vs. Bremen | Tod von Adrian Maleika |
| 1998 | Prügel | Deutsche Hooligans vs. Polizei | Schwere Verletzung Daniel Nivel |
Die Zukunft der Fußballrivalitäten in Deutschland
Rivalitäten bleiben. Social Media macht sie global. Junge Fans folgen online. Globalisierung bringt ausländische Spieler. Das könnte mildern. Aber Derbys sind das Herz. Die Bundesliga plant Events. Bis 2030 und weiter werden sie spannend.
Schluss
Die Fußballrivalitäten in Deutschland sind mehr als Spiele – sie sind ein Spiegel der Geschichte. Von den industriellen Wurzeln im Revierderby bis zur modernen Globalität des Klassikers haben sie Millionen Fans inspiriert. Sie fördern Stolz, Einheit und manchmal Konflikte, aber immer Leidenschaft. Aktuelle Daten zeigen: Die Bundesliga profitiert mit Rekordzuschauern (über 13 Mio. pro Saison bis 2025). In einer Welt des Wandels bleiben diese Duelle zeitlos. Sie verbinden Generationen und Regionen. Als Fan solltest du sie feiern – sie machen den Sport einzigartig. Ob im Stadion oder online, die Spannung lebt weiter. Vielen Dank fürs Lesen! Bleib neugierig auf neue Kapitel in dieser Geschichte.
