8 europäische Mikromobilitäts-Startups, von denen Sie noch nie gehört haben
Die Zukunft der urbanen Mobilität wird von innovativen Startups geprägt, die unbekannt bleiben – bis jetzt. Wir stellen Ihnen acht europäische Unternehmen vor, die mit cleveren Lösungen die letzte Meile, nachhaltige Fahrzeuge und digitale Infrastruktur revolutionieren.
Warum Mikromobilität?
Mikromobilität löst Staus, senkt CO₂-Emissionen und schafft flexible Verbindungen zwischen ÖPNV und Zielort.
Studien zeigen: Bis zu 30% der Kurzstrecken (<5 km) werden heute schon mit E-Scootern oder Leihrädern zurückgelegt.
1. Peregrine.ai (Deutschland) – KI für urbane Logistik
Was sie machen:
Die Berliner nutzen Kameras an Ampeln und Gebäuden, um Verkehrsmuster zu analysieren.
Ziel: Effizientere Routenplanung für Lieferfahrzeuge und E-Bikes.
| Kennzahlen | Details |
| Gründungsjahr | 2020 |
| Technologie | KI-basierte Bilderkennung |
| Wirkung | Reduzierung von Leerfahrten in Städten |
Beispiel: Eine Lieferdrohne nutzt die Daten, um optimale Abholpunkte zu finden – ohne Stau.
2. Laka (UK) – Kollektive Fahrradversicherung
Innovation:
Die Londoner kombinieren Fahrradverleih mit Gemeinschaftsversicherungen. Nutzer zahlen monatlich 10–15 € und profitieren von Schutz bei Diebstahl oder Unfällen.
| Vorteile | Zahlen |
| Kosten pro Monat | Ab 10 € |
| Aktive Nutzer | 20.000+ |
| CO₂-Einsparung | Bis zu 1,5 kg/10 km |
3. The Tyre Collective (UK) – Kampf gegen Mikroplastik
Problem:
Reifenabrieb ist eine versteckte Umweltgefahr. Die Startup-Lösung: Sensoren messen Partikel und analysieren Muster.
| Fakten | Details |
| Gründungsjahr | 2020 |
| Partner | Strasbourg, Ringway |
| Ziel | Reduktion von Reifenemissionen um 50% |
4. VoltR (Frankreich) – Öko-Batterien für E-Scooter
Revolution:
Frankreichs Antwort auf Lithium: recycelbare Batterien mit reduziertem CO₂-Fußabdruck.
| Vorteile | Daten |
| Lebensdauer | 3x länger als Standard |
| Materialien | 95% recycelbar |
| Zielkunden | Flottenbetreiber, Städte |
5. Upway (Frankreich) – Mobilitäts-App für alle
Idee:
Eine Super-App, die E-Scooter, Leihräder, ÖPNV und Fahrradverleihe kombiniert. Nutzer buchen alles über eine Plattform.
| Funktionen | Details |
| Städte | Paris, Lyon, Bordeaux |
| Partner | Voi, Lime, Velib’ |
| Ziel | Integration der letzten Meile |
6. CelLife (Finnland) – Schnelle Batterie-Diagnose
Lösung:
Die Finnen bieten Echtzeit-Analysen für E-Auto-Batterien an. Ergebnis: Frühere Erkennung von Defekten.
| Anwendungsbereiche | Beispiele |
| E-Scooter-Flotten | Tier, Voi |
| E-Auto-Werkstätten | Tesla-Servicecenter |
7. Hive Power (Schweiz) – Smarte Ladeinfrastruktur
Innovation:
Das Startup optimiert Ladevorgänge für E-Fahrzeuge in Mehrparteienhäusern. Nutzer teilen Ladepunkte und senken Kosten.
| Vorteile | Zahlen |
| Kostenersparnis | Bis zu 30% |
| Zielgruppe | Wohnungsbaugesellschaften |
| Technologie | Blockchain-basierte Verrechnung |
Geschäftsmodell:
Die Norweger entwickeln Software für Carsharing- und Bikesharing-Plattformen. Ziel: Städte helfen, eigene Mikromobilitätsnetze aufzubauen.
| Kernfunktionen | Beispiele |
| Flottenmanagement | Effiziente Fahrzeugverteilung |
| Nutzerdatenanalyse | Optimierung der Auslastung |
Warum diese Startups?
Die acht Unternehmen zeigen: Mikromobilität ist mehr als E-Scooter. Sie umfasst technologische Infrastruktur, Datenanalyse und nachhaltige Materialien.
Fazit: Die Zukunft ist vernetzt und grün
Mikromobilität wird nur dann erfolgreich, wenn Städte, Startups und Politik zusammenarbeiten. Die hier vorgestellten Unternehmen beweisen: Innovation entsteht oft im Verborgenen – bis sie die Straßen verändert.
