5 Edge‑Computing‑Pilotprojekte unterstützen österreichische Smart Cities
Österreich setzt mit innovativen Edge-Computing-Projekten neue Maßstäbe für Smart Cities. Diese Technologie verarbeitet Daten direkt vor Ort – schneller, energieeffizienter und zuverlässiger als cloudbasierte Systeme. Hier sind fünf wegweisende Pilotprojekte, die urbane Lebensqualität und Nachhaltigkeit verbessern:
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1. Aspern Smart City, Wien
Ziel: Energieeffizienz und Ressourcenschonung durch Echtzeit-Datenverarbeitung.
Technologie:
- Intelligentes Stromnetz mit Edge-gesteuerten Smart Metern.
- Gebäudeautomation: Predictive Maintenance für Heizung/Kühlung.
- Datenplattform von Siemens und Wien Energie.
Ergebnisse:
- 30% weniger Energieverbrauch in Pilotgebäuden.
- Echtzeit-Adaption an Wetter und Nutzerverhalten.
| Aspekt | Umsetzung | Partner |
| Energieoptimierung | KI-basierte Lastverteilung | Wien Energie, Siemens |
| Gebäudemanagement | Sensoren für Raumklima-Regelung | Wiener Netze, Teradata |
| Skalierbarkeit | Modularer Aufbau bis 2030 | Stadt Wien |
„Edge-Computing ermöglicht Predictive Maintenance – Störungen werden erkannt, bevor sie entstehen.“ – Gerhard Engelbrecht, Siemens AG.
2. LoRaWAN-Netzwerk für Wiens Klimaziele
Infrastruktur:
- Stadtweites IoT-Netz von Wien Energie und Actility.
- 5.000+ Sensoren für Straßenbeleuchtung, Luftqualität, Müllmanagement.
Edge-Integration:
- Datenverarbeitung in lokalen Nodes (z. B. Laternenmasten).
- Reduktion der Latenzzeit von 2 Sekunden auf 200 ms.
Wirkung:
- 15% Energieeinsparung bei öffentlicher Beleuchtung.
- Voraussetzung für Netto-Null-Emissionen bis 2040.
3. Edge Computing – Underground
Innovation: Unterirdische Rechenzentren zur Platzersparnis.
- Prototyp im Versuchsstollen Hagerbach.
- Modularer Aufbau für skalierbare Edge-Nodes.
Technische Highlights:
- Wiederverwendung von Abwärme für nahe Gebäude.
- CO₂-Reduktion durch geschlossene Kühlkreisläufe (Siemens-Technologie).
| Modul | Funktion | Vorteil |
| Energie-Management | Direkte Kopplung mit Fernwärmenetz | 40% geringerer Platzbedarf |
| Sicherheit | Autonome Notstromversorgung | Ausfallsicherheit |
4. 5G Playground Kärnten
Forschungslabor für Edge-Cloud:
- Lenovo-Server mit NVIDIA-GPUs an der Alpen-Adria-Universität.
- Testumgebung für Drohnenschwärme, VR-Streaming, Smart-City-Simulationen.
Erfolge:
- 60% geringere Latenz in Echtzeitanwendungen.
- Industrielle IoT-Use-Cases (z. B. Predictive Maintenance in Fabriken).
5. i-EDGE: Edge-Hardware für Extrembedingungen
EU-Projekt unter TU Wien-Leitung:
- Nano-Elektromechanische Relais (NEM) für Temperaturen bis 300°C.
- Null-Standby-Verbrauch durch mechanische Schalter.
Anwendungen:
- KI-gestützte Fehlererkennung in Industrieanlagen.
- Autonome Systeme in Hitze-/Kältezonen (z. B. Stahlwerke).
Zukunftsfähigkeit durch Edge-Computing
Österreichs Smart Cities nutzen Edge-Technologien, um:
- Energieeffizienz zu steigern (z. B. Aspern: 30% Einsparung).
- Antwortzeiten zu minimieren (5G Playground: 60% schnellere Datenverarbeitung).
- Platzressourcen zu schonen (unterirdische Rechenzentren).
Mit Projekten wie i-EDGE entstehen zudem Hardware-Lösungen für globale Herausforderungen – von Klimaanpassung bis Industrie 4.0.
