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Arsenal erhält Bestnote im Halbzeitbericht der Premier League von ESPN.

Arsenal erhielt unter den traditionellen Spitzenklubs der Premier League die höchste Bewertung in ESPNs umfassender Halbzeitbewertung und bekam als einziger Verein die Note „A“, da die Mannschaft die Gutachter nach zehn Spielen der Saison 2025/26 beeindruckte. Die Gunners führen komfortabel die Premier-League-Tabelle mit 25 Punkten an und haben einen souveränen Vorsprung von sechs Punkten auf den zweitplatzierten Manchester City.

Defensivstärke treibt Arsenals Erfolg an

Die herausragende Bewertung des Vereins aus Nordlondon basiert hauptsächlich auf seiner historisch dominanten Defensivleistung. Arsenal hat in zehn Premier-League-Spielen nur drei Gegentore kassiert und ist damit auf dem besten Weg, Chelseas legendären Rekord aus der Saison 2004/05 von 15 Gegentoren in 38 Spielen herauszufordern. Unter der Leitung von Mikel Arteta hat das Team in dieser Saison in keinem einzigen Spiel mehr als ein Gegentor zugelassen und sich statistisch als das beste Defensivteam Europas etabliert.

Manchester-United-Legende Gary Neville lobte Arsenals beispiellose Kaderdichte und Konstanz und sagte gegenüber NBC Sports, dass „Arsenal nur sich selbst schlagen müsste, um den Titel zu verlieren“, und bezeichnete Manchester City nicht als ernsthaften Titelanwärter. Neville betonte insbesondere, dass Arsenal nun sogar Verletzungen von Schlüsselspielern verkraften könne und selbst der Ausfall von Stars wie Bukayo Saka die Saison nicht gefährden würde – dank qualitativ hochwertiger Ersatzspieler wie Noni Madueke.

Liverpools Probleme führen zur schlechtesten Bewertung

Im krassen Gegensatz dazu erhielt Titelverteidiger Liverpool in ESPNs Bewertung die schlechteste Note „D“ – nach vier aufeinanderfolgenden Niederlagen in der Premier League. Die Titelverteidigung ist unter Arne Slot spektakulär gescheitert, da die Mannschaft in den ersten zehn Spielen 14 Gegentore kassierte – im Vergleich zu nur 41 in der gesamten vorherigen Meistersaison.

Liverpools jüngster 2:0-Sieg über Aston Villa beendete zwar die Niederlagenserie, doch das Team liegt weiterhin sieben Punkte hinter Arsenal und steht unter wachsendem Druck, die Saison zu retten. Der ehemalige Liverpool-Verteidiger Jamie Carragher beschrieb die Situation als „Krisenmodus“ und stellte die körperliche und mentale Widerstandsfähigkeit des Teams in Frage.

Durchwachsene Ergebnisse für die übrigen Top Sechs

Manchester City, Chelsea, Tottenham Hotspur und Manchester United erhielten alle die Note „C“, was die inkonsistenten Leistungen dieser Vereine widerspiegelt. Citys starke Abhängigkeit von Erling Haaland – der mit 11 Treffern die Torschützenliste der Premier League anführt – verdeckt strukturelle Schwächen, da Pep Guardiolas Team mit defensiven Problemen zu kämpfen hat.

Chelseas unvorhersehbare Saison brachte Siege gegen Liverpool und Tottenham, aber auch überraschende Heimniederlagen gegen Brighton und Sunderland. Der jüngste 1:0-Erfolg über Spurs zeigte das Potenzial von Enzo Marescas junger Mannschaft, wobei Moisés Caicedo für seine Dominanz im Mittelfeld weithin gelobt wurde.

Unterdessen hat Tottenhams enttäuschende Heimform unter dem neuen Trainer Thomas Frank dazu geführt, dass sie seit November 2024 nur vier ihrer 19 Ligaspiele im eigenen Stadion gewinnen konnten. Nach der jüngsten Niederlage gegen Chelsea äußerten frustrierte Fans ihren Unmut mit Buhrufen.