Die 10 einflussreichsten Blockchain-Unternehmer im deutschsprachigen Raum
Der deutschsprachige Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) hat sich zu einem Hotspot für Blockchain-Innovationen entwickelt. Unternehmerinnen und Unternehmer prägen hier nicht nur die Technologie, sondern auch die regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. In diesem Artikel stellen wir die visionären Köpfe vor, die mit ihren Projekten die Zukunft der dezentralen Technologien gestalten.
1. Niklas Nikolajsen (Bitcoin Suisse, Schweiz)
Schlüsselbeitrag: Pionier der Krypto-Verwahrung und -Handelsinfrastruktur.
Nikolajsen gründete 2013 Bitcoin Suisse, einen der ersten regulierten Krypto-Dienstleister Europas. Das Unternehmen ermöglichte institutionellen Anlegern den sicheren Zugang zu Bitcoin und prägte das Schweizer „Crypto Valley“ in Zug.
| Fakten im Überblick | Details |
| Gründungsjahr | 2013 |
| Unternehmen | Bitcoin Suisse AG |
| Schwerpunkt | Regulierte Krypto-Finanzdienstleistungen |
| Einfluss | Über 150 Mitarbeitende, 45 Mio. CHF Finanzierung (2025) |
2. Eric Demuth, Paul Klanschek & Christian Trummer (Bitpanda, Österreich)
Schlüsselbeitrag: Demokratisierung des Krypto-Handels für Privatanwender.
Das Trio verwandelte Bitpanda von einem Wiener Studentenprojekt (2014) in eine der größten Handelsplattformen Europas mit 6,2 Mio. Nutzenden. 2025 erhielt Bitpanda als erste EU-Plattform die MiCAR-Lizenz der BaFin.
| Fakten im Überblick | Details |
| Gründungsjahr | 2014 |
| Unternehmen | Bitpanda GmbH |
| Schwerpunkt | 24/7-Handel mit Krypto, Aktien, Edelmetallen |
| Einfluss | 700+ Mitarbeitende, 8.000 m² Bürofläche in Wien |
3. Julian Hosp (TenX, Österreich)
Schlüsselbeitrag: Brückenschlag zwischen Krypto und traditionellem Finanzsystem.
Hosp co-gründete 2017 TenX, das erste Startup, das Krypto-Zahlungen via Visa-Karte ermöglichte. Der „Token Sale“ des Unternehmens sammelte 80 Mio. USD – ein Rekord für österreichische Startups
| Fakten im Überblick | Details |
| Gründungsjahr | 2017 |
| Unternehmen | TenX Pte. Ltd. |
| Schwerpunkt | Krypto-Zahlungslösungen |
| Einfluss | 20-köpfiges Team, globale Expansion |
4. Silvan Jongerius (BerChain, Deutschland)
Schlüsselbeitrag: Vernetzung der Berliner Blockchain-Szene.
Jongerius gründete 2017 den Verein BerChain, der über 180 Blockchain-Unternehmen in Berlin koordiniert. Seine Initiativen halfen, die Hauptstadt zum führenden deutschen Krypto-Standort zu machen.
| Fakten im Überblick | Details |
| Gründungsjahr | 2017 |
| Unternehmen | BerChain e.V. |
| Schwerpunkt | Ökosystemförderung & Politikberatung |
| Einfluss | 50% aller deutschen Blockchain-Startups in Berlin |
5. Dr. Mathias Bucher (Advanced Blockchain AG, Deutschland)
Schlüsselbeitrag: Industrialisierung der Blockchain-Technologie.
Als CEO der Advanced Blockchain AG (Börse: ISIN DE000A0M93V6) treibt Bucher unternehmensfreundliche Lösungen für Supply Chains und Finanzwesen voran. Das Unternehmen entwickelte über 50 dApps und beriet DAX-Konzerne.
| Fakten im Überblick | Details |
| Gründungsjahr | 2016 |
| Unternehmen | Advanced Blockchain AG |
| Schwerpunkt | Enterprise-Blockchain-Lösungen |
| Einfluss | Börsennotiert, 100+ Unternehmenskunden |
6. Dominic Schmid (Tangany, Deutschland)
Schlüsselbeitrag: Sichere Wallet-Infrastruktur für Unternehmen.
Schmids Tangany (München) bietet „Wallet-as-a-Service“ für Banken und Fintechs. Die Lösung unterstützt 30+ Blockchains und wurde 2025 von einer Großbank lizenziert.
| Fakten im Überblick | Details |
| Gründungsjahr | 2018 |
| Unternehmen | Tangany GmbH |
| Schwerpunkt | Institutionelle Krypto-Verwahrung |
| Einfluss | 500+ Unternehmenskunden in Europa |
Schlüsselbeitrag: IoT- und Maschinenwirtschaft via Blockchain.
Ramachandran leitet die IOTA Foundation, die mit ihrem „Tangle“-Protokoll Maschinenautonomie und Micropayments für das Industrie-4.0-Zeitalter ermöglicht.
| Fakten im Überblick | Details |
| Gründungsjahr | 2017 |
| Unternehmen | IOTA Foundation |
| Schwerpunkt | IoT-Blockchain-Integration |
| Einfluss | Partnerschaften mit Siemens, Volkswagen |
8. Luka Müller (MME Legal, Schweiz)
Schlüsselbeitrag: Rechtssicherheit für Blockchain-Projekte.
Müllers Anwaltskanzlei MME gestaltete das Schweizer Stiftungsrecht für DAOs (Dezentrale Autonome Organisationen) mit. Über 70% aller Crypto-Valley-Startups nutzen seine Vertragsvorlagen.
| Fakten im Überblick | Details |
| Gründungsjahr | 2007 |
| Unternehmen | MME Legal & Tax |
| Schwerpunkt | Blockchain-Jurisprudenz |
| Einfluss | 150+ regulierte Token-Projekte |
9. Frank Thelen (Freigeist Capital, Deutschland)
Schlüsselbeitrag: Frühphasenfinanzierung für Web3-Startups.
Thelens VC-Fonds Freigeist investierte in 15+ DACH-Blockchain-Projekte, darunter Wallet-Lösungen und DeFi-Protokolle. Er gilt als Brücke zwischen Tech- und Mainstream-Publikum.
| Fakten im Überblick | Details |
| Gründungsjahr | 2016 |
| Unternehmen | Freigeist Capital |
| Schwerpunkt | Venture Capital für Web3 |
| Einfluss | 100 Mio. EUR Fondsvolumen |
10. Johann Gevers (Monetas, Schweiz)
Schlüsselbeitrag: Digitale Identität auf Blockchain-Basis.
Gevers‘ Monetas entwickelte 2025 die erste staatlich anerkannte E-ID der Schweiz. Die Lösung nutzt Zero-Knowledge-Proofs für Datenschutz.
| Fakten im Überblick | Details |
| Gründungsjahr | 2021 |
| Unternehmen | Monetas AG |
| Schwerpunkt | Digitale Identitätslösungen |
| Einfluss | 2 Mio. Nutzende in der Schweiz |
Fazit: DACH als globaler Blockchain-Leader
Die genannten Unternehmer zeigen: Der deutschsprachige Raum kombiniert technologische Expertise mit regulatorischer Klarheit. Während die Schweiz mit über 1.749 Blockchain-Firmen führt, holt Deutschland durch Initiativen wie die Blockchain-Strategie des Bundes auf. Österreich punktet mit Startups wie Bitpanda, die Europa beim Krypto-Handel anführen.
Zukunftstrends 2025:
- Enterprise Adoption: 40% der DAX-Unternehmen nutzen Blockchain-Lösungen
- Regulierung: MiCAR und EIDAS schaffen EU-weite Standards
- DeFi: 25% Wachstum bei dezentralen Finanzprodukten im DACH-Raum
