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12 digitale Marketingtrends, die schnell zu mehr Umsatz führen

Viele Firmen wollen mehr Umsatz. Klar. Aber sie jagen oft den falschen Dingen hinterher. Mehr Likes. Mehr Reichweite. Mehr Follower. Das sieht gut aus, bringt aber nicht immer Geld.

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Am Ende zählt etwas anderes. Kauft jemand? Bucht jemand einen Termin? Fragt jemand ein Angebot an? Kommt ein Kunde wieder?

Genau hier setzen digitale Marketingtrends, die schnell Umsatz bringen, an. Sie sind nicht nur hübsch für Reports. Sie helfen echten Kunden, schneller eine Entscheidung zu treffen.

Der Markt ist härter geworden. Kunden vergleichen mehr. Sie fragen KI-Tools. Sie lesen Bewertungen. Sie schauen kurze Videos. Und sie erwarten schnelle Antworten.

Wer heute verkaufen will, muss den Weg zum Kauf einfacher machen. Nicht lauter. Nicht komplizierter. Einfacher.

In diesem Artikel findest du 12 Trends, die genau dabei helfen. Jeder Trend ist praktisch erklärt. Mit Beispielen, Tipps und kleinen Tabellen, damit du schnell siehst, was sich für dein Geschäft lohnt.

Warum schnelle Marketingtrends jetzt so wichtig sind

Digitales Marketing ist voll mit neuen Begriffen. Jeden Monat kommt ein neues Tool. Jede Plattform verspricht mehr Reichweite. Jeder Trend klingt wichtig.

Aber nicht jeder Trend bringt Umsatz.

Ein guter Trend macht drei Dinge. Er erreicht Menschen mit Kaufinteresse. Er nimmt Zweifel weg. Und er macht den nächsten Schritt leicht.

Für einen Online-Shop heißt das: bessere Produktseiten, weniger Kaufabbrüche, gute Bewertungen und klare Angebote.

Für Dienstleister heißt das: bessere Landingpages, schnelle Antworten, klare Beratung und gutes Follow-up.

Auch die Suche verändert sich. Viele Menschen starten ihre Recherche nicht mehr nur bei Google. Sie fragen ChatGPT, Perplexity, Gemini oder andere KI-Tools nach Empfehlungen. Das bedeutet: Inhalte müssen klarer, hilfreicher und besser strukturiert sein.

Überblick: 12 Trends und ihr schneller Nutzen

Nr. Trend Warum er schnell helfen kann
1 KI-Personalisierung Kunden sehen passendere Angebote
2 KI-Suche und Antwortmaschinen Marken werden früher in der Kaufreise sichtbar
3 Kurzvideos Produkte und Probleme werden schnell verstanden
4 Social Commerce Der Weg vom Interesse zum Kauf wird kürzer
5 Creator- und UGC-Inhalte Echte Stimmen schaffen Vertrauen
6 First-Party-Daten Kampagnen treffen bessere Zielgruppen
7 E-Mail, SMS und WhatsApp-Automation Warme Kontakte kaufen eher
8 Retail Media Werbung erscheint direkt am Kaufpunkt
9 Chatbots und Live-Beratung Offene Fragen stoppen weniger Käufe
10 Landingpage-Optimierung Mehr Umsatz aus gleichem Traffic
11 Retargeting Interessierte Besucher kommen zurück
12 Bundles und Angebotstests Der Warenkorbwert steigt schneller

12 digitale Marketingtrends, die schnell Umsatz bringen

1. KI-Personalisierung zeigt Kunden, was wirklich passt

KI-Personalisierung klingt groß. In der Praxis ist sie oft ganz einfach. Ein Kunde sieht Inhalte, Produkte oder Angebote, die zu seinem Verhalten passen.

Das kann sofort helfen. Denn Menschen kaufen eher, wenn ein Angebot zu ihrem aktuellen Bedarf passt.

Ein Beispiel: Jemand schaut sich im Shop Laufschuhe an. Dann sollte er nicht irgendeinen allgemeinen Banner sehen. Besser sind passende Größen, ähnliche Modelle, Socken, Einlagen oder ein kleines Starter-Bundle.

Auch bei E-Mails wirkt das stark. Ein Neukunde braucht eine andere Nachricht als ein Stammkunde. Ein Warenkorbabbrecher braucht eine andere Erinnerung als jemand, der nur einen Blogartikel gelesen hat.

Wichtig ist aber der Ton. Personalisierung soll helfen, nicht erschrecken. Niemand mag das Gefühl, beobachtet zu werden.

Besser ist eine einfache Sprache. Zum Beispiel: „Das könnte zu deinem letzten Interesse passen.“ Das klingt sauberer als eine zu direkte Botschaft.

Bereich Gute Umsetzung
Online-Shop Passende Produkte nach Verhalten anzeigen
E-Mail Inhalte nach Interesse senden
Anzeigen Dynamische Produkte ausspielen
Risiko Zu persönliche Ansprache kann stören
Messwert Conversion Rate, Klickrate, Umsatz pro Besuch

2. KI-Suche wird ein neuer Startpunkt für Käufer

Viele Käufer suchen heute anders. Sie tippen nicht nur Suchbegriffe ein. Sie stellen Fragen.

Sie fragen KI-Tools nach den besten Produkten, günstigen Alternativen, passenden Tools oder klaren Empfehlungen. Genau deshalb verändert sich SEO.

Klassisches SEO bleibt wichtig. Aber Inhalte müssen heute noch klarer sein. Eine gute Seite beantwortet echte Fragen. Sie zeigt Preise, Vorteile, Grenzen, Vergleiche und Beispiele.

Das hilft nicht nur Menschen. Es hilft auch Suchmaschinen und KI-Systemen, Inhalte besser zu verstehen.

Ein Softwareanbieter sollte also nicht nur schreiben: „Bestes CRM für kleine Unternehmen“. Besser ist eine Seite mit klaren Antworten. Für wen passt das Tool? Was kostet es? Welche Funktionen sind wichtig? Wo liegen die Grenzen?

Dieser Trend gehört klar zu den digitalen Marketingtrends, die schnell Umsatz bringen, weil viele KI-Fragen schon nah am Kauf liegen. Wer dort auftaucht, ist früh im Kopf des Kunden.

Element Was du tun solltest
FAQs Echte Kauf- und Vergleichsfragen beantworten
Tabellen Unterschiede schnell sichtbar machen
Produktdaten Preise, Funktionen und Einsatzbereiche aktuell halten
Beispiele Reale Nutzung zeigen
Messwert Organische Leads, Anfragen, Erwähnungen in KI-Antworten

3. Kurzvideos bringen Probleme schnell auf den Punkt

Kurzvideos funktionieren, weil sie sofort sichtbar machen, worum es geht. Menschen müssen nicht lange lesen. Sie sehen ein Problem, eine Lösung und oft ein Ergebnis.

Das beste Video startet nicht mit dem Produkt. Es startet mit dem Problem.

Zum Beispiel: „Dein Shop bekommt Klicks, aber keine Verkäufe?“ Oder: „Du verschwendest jeden Monat Stunden mit Rechnungen?“ Solche Einstiege holen die richtigen Menschen ab.

Danach kommt die Lösung. Kurz. Direkt. Ohne großes Gerede.

Zeige das Produkt in Aktion. Zeige vorher und nachher. Zeige einen schnellen Tipp. Zeige eine echte Anwendung.

Für B2C eignen sich TikTok, Instagram Reels, YouTube Shorts und Facebook Reels. Für B2B können kurze LinkedIn-Videos, Produktdemos und Problem-Videos stark sein.

Der Trick liegt im Testen. Ein Video reicht nicht. Teste mehrere Einstiege, verschiedene Längen und unterschiedliche Angebote.

Teil des Videos Aufgabe
Erste 2 Sekunden Aufmerksamkeit holen
Problem Der Zuschauer erkennt sich wieder
Lösung Produkt oder Service zeigen
Beweis Ergebnis, Test oder Bewertung nutzen
Aktion Shop, Termin, Link oder Angebot nennen

4. Social Commerce macht den Kaufweg kürzer

Social Commerce bedeutet: Menschen entdecken ein Produkt auf Social Media und kaufen direkt oder fast direkt weiter.

Der große Vorteil ist der kurze Weg. Der Kunde sieht ein Video, liest Kommentare, prüft Reaktionen und klickt zum Kauf. Weniger Schritte bedeuten oft mehr Verkäufe.

Das funktioniert besonders gut bei Produkten, die man gut zeigen kann. Mode, Beauty, Gadgets, Food, Fitness, Deko und Haushaltsprodukte sind starke Beispiele.

Aber auch digitale Produkte können profitieren. Kurse, Vorlagen, Apps oder Tools lassen sich gut mit kurzen Demos verkaufen.

Wichtig ist Vertrauen. Ein schönes Video reicht nicht. Kunden wollen Bewertungen, klare Preise, einfache Rückgabe und gute Produktinfos.

Poste deshalb nicht nur Produktbilder. Zeige echte Nutzung. Beantworte Fragen. Vergleiche Varianten. Nutze Kommentare als Ideen für neue Inhalte.

Plattform Gute Nutzung
TikTok Produktdemos, Trends, schnelle Tests
Instagram Reels, Creator-Inhalte, Shop-Funktionen
Facebook Gruppen, lokale Angebote, Retargeting
Pinterest Inspiration, Planung, Kaufabsicht
YouTube Shorts plus längere Erklärvideos

5. Creator- und UGC-Inhalte wirken echter als klassische Werbung

Menschen glauben anderen Menschen oft mehr als Marken. Das ist kein Geheimnis. Genau deshalb funktionieren Creator- und UGC-Inhalte so gut.

UGC steht für User Generated Content. Also Inhalte von echten Nutzern, Kunden oder Creators. Das kann ein Testvideo sein, ein Unboxing, ein kurzer Erfahrungsbericht oder ein Vorher-nachher-Clip.

Diese Inhalte müssen nicht perfekt aussehen. Im Gegenteil. Zu glatt wirkt oft wie Werbung. Ein ehrliches Video aus dem Alltag kann viel stärker sein.

Wichtig ist die richtige Struktur. Der Inhalt sollte ein Problem zeigen, das Produkt erklären und einen klaren Nutzen nennen.

Marken können solche Inhalte auch als Anzeigen nutzen. Das ist oft stark, weil die Anzeige nicht sofort wie eine Anzeige wirkt.

Gute Creator brauchen kein langes Drehbuch. Sie brauchen klare Punkte. Was ist das Problem? Was macht das Produkt besser? Welche Erfahrung ist echt? Was soll der Zuschauer danach tun?

Format Warum es hilft
Unboxing Neue Produkte schnell erklären
Testvideo Vertrauen aufbauen
Vergleich Kaufentscheidung erleichtern
Alltagseinsatz Nutzen sichtbar machen
Kundenstory Zweifel abbauen

6. First-Party-Daten machen Kampagnen schärfer

Digitale Marketingtrends die Umsatz bringen

First-Party-Daten sind Daten, die du selbst sammelst. Dazu gehören Käufe, E-Mail-Adressen, Website-Besuche, Formulare, Interessen und Kundenfeedback.

Diese Daten sind Gold wert. Sie zeigen dir, was echte Kunden tun. Nicht, was du vermutest.

Mit guten eigenen Daten kannst du bessere Kampagnen bauen. Du kannst Warenkorbabbrecher anders ansprechen als Stammkunden. Du kannst neue Leads anders behandeln als frühere Käufer.

Ein Beispiel: Ein Kunde kauft eine Kamera. Danach kannst du Speicherkarten, Taschen, Objektive oder Reinigungskits anbieten. Das fühlt sich nicht zufällig an. Es passt.

Wichtig ist saubere Einwilligung. Datenschutz ist kein lästiger Nebensatz. Er gehört zum Vertrauen.

Wer Daten fair sammelt und sinnvoll nutzt, verkauft oft besser. Wer Daten missbraucht, verliert schnell Glaubwürdigkeit.

Datenart Verkaufschance
Warenkorb Erinnerung oder Anreiz senden
Kaufhistorie Zubehör oder Nachkauf anbieten
Seitenbesuch Passende Anzeige ausspielen
Formular Lead besser einschätzen
Feedback Produkt und Angebot verbessern

7. E-Mail, SMS und WhatsApp-Automation holen warme Kontakte ab

Automation klingt technisch. Eigentlich ist es nur gutes Timing.

Du sendest die richtige Nachricht an die richtige Person. Nicht irgendwann. Sondern dann, wenn Interesse da ist.

Das macht E-Mail, SMS und WhatsApp so stark. Diese Kanäle erreichen Menschen, die schon Kontakt mit deiner Marke hatten. Sie sind also wärmer als kalte Zielgruppen.

Eine Willkommensserie kann den ersten Kauf fördern. Eine Warenkorbabbruch-Mail kann verlorene Verkäufe zurückholen. Eine Nachkauf-Mail kann Zubehör verkaufen oder Bewertungen sammeln.

Der Fehler vieler Firmen: Sie senden denselben Newsletter an alle. Das ist bequem, aber nicht besonders klug.

Besser sind kleine Abläufe nach Verhalten. Ein neuer Lead bekommt andere Inhalte als ein treuer Kunde. Ein fast verlorener Käufer bekommt eine andere Nachricht als jemand, der gerade gekauft hat.

Bei SMS und WhatsApp gilt: weniger ist mehr. Jede Nachricht muss einen echten Grund haben. Sonst wird sie schnell nervig.

Automation Ziel
Willkommensserie Vertrauen und Erstkauf fördern
Warenkorbabbruch Kauf zurückholen
Nachkauf Zubehör, Bewertung oder Wiederkauf
Reaktivierung Inaktive Kunden zurückholen
Lead-Follow-up Beratung oder Demo auslösen

8. Retail Media bringt Werbung direkt an den Kaufpunkt

Retail Media ist Werbung auf Händlerseiten, Marktplätzen oder Handelsnetzwerken. Dazu gehören zum Beispiel Anzeigen auf großen Online-Shops und Marktplätzen.

Der Vorteil ist simpel: Menschen sind dort oft schon im Kaufmodus. Sie suchen, vergleichen und prüfen Preise.

Das ist ein großer Unterschied zu vielen anderen Kanälen. Auf Social Media muss man Interesse oft erst wecken. Auf einem Marktplatz ist das Interesse schon da.

Retail Media passt besonders gut zu Elektronik, Beauty, Haushalt, Tierbedarf, Lebensmitteln, Sport und Konsumgütern.

Aber die Anzeige allein verkauft nicht. Die Produktseite muss stimmen. Gute Bilder, klare Titel, starke Bewertungen und ein verständlicher Preis sind Pflicht.

Wenn die Produktseite schwach ist, verbrennt Retail Media schnell Budget.

Faktor Warum er zählt
Produkttitel Bessere Auffindbarkeit
Bilder Schnelleres Vertrauen
Bewertungen Mehr Sicherheit beim Kauf
Preis Einfacher Vergleich
Messwert ROAS, Umsatz, Neukundenanteil

9. Chatbots und Live-Beratung verhindern unnötige Kaufabbrüche

Viele Käufe scheitern nicht am Preis. Sie scheitern an einer offenen Frage.

Passt die Größe? Wie lange dauert der Versand? Gibt es Garantie? Welche Version ist richtig? Kann ich später zahlen?

Wenn der Kunde keine schnelle Antwort bekommt, ist er oft weg.

Ein guter Chatbot kann genau hier helfen. Er beantwortet häufige Fragen sofort. Noch besser ist Live-Beratung, wenn das Produkt teuer oder komplex ist.

Für Online-Shops sind Größenberatung, Produktempfehlungen, Versandfragen und Checkout-Hilfe wichtig. Für Dienstleister sind Terminbuchung, Lead-Qualifikation und schnelle Beratung stark.

Der Bot muss aber ehrlich sein. Er sollte nicht so tun, als wäre er ein Mensch. Und wenn er nicht helfen kann, muss er schnell an ein echtes Team übergeben.

Funktion Nutzen
Produktberatung Schnellere Entscheidung
FAQ-Antworten Weniger Unsicherheit
Checkout-Hilfe Weniger Abbrüche
Terminbuchung Mehr qualifizierte Leads
Übergabe an Team Bessere Hilfe bei komplexen Fragen

10. Landingpage-Optimierung macht mehr aus gleichem Traffic

Mehr Traffic ist teuer. Eine bessere Landingpage ist oft günstiger.

Viele Unternehmen geben Geld für Anzeigen aus, schicken Besucher aber auf schwache Seiten. Die Überschrift ist unklar. Das Angebot wirkt austauschbar. Das Formular ist zu lang. Der Beweis fehlt.

Dann bringt auch guter Traffic wenig.

Eine starke Landingpage beantwortet sofort drei Fragen: Was bekomme ich? Warum ist es nützlich? Was soll ich jetzt tun?

Alles andere muss diese Entscheidung leichter machen. Bewertungen. Beispiele. klare Vorteile. schnelle Ladezeit. ein sichtbarer Call-to-Action.

Besonders wichtig ist die mobile Ansicht. Viele Nutzer kommen über das Smartphone. Wenn die Seite dort langsam oder unübersichtlich ist, springen sie ab.

Landingpage-Optimierung ist einer der digitalen Marketingtrends, die schnell Umsatz bringen, weil du keinen neuen Traffic brauchst. Du nutzt den vorhandenen Traffic besser.

Element Was verbessern?
Überschrift Nutzen klar nennen
Beweis Bewertungen und Ergebnisse zeigen
Formular Weniger Felder nutzen
Ladezeit Bilder und Skripte prüfen
CTA Eine klare Aktion setzen

11. Retargeting holt interessierte Besucher zurück

Nicht jeder kauft beim ersten Besuch. Das ist normal. Viele Menschen vergleichen, warten oder werden abgelenkt.

Retargeting bringt diese Besucher zurück.

Aber gutes Retargeting bedeutet nicht, jeden mit derselben Anzeige zu verfolgen. Das nervt. Und es wirkt billig.

Besser ist eine passende Botschaft zur Kaufphase. Ein Produktbesucher braucht vielleicht Bewertungen. Ein Warenkorbabbrecher braucht Sicherheit. Ein Blogleser braucht vielleicht erst eine Checkliste oder ein Beratungsgespräch.

Auch die Häufigkeit zählt. Zu viele Anzeigen schaden der Marke. Lieber eine kurze, saubere Sequenz.

Zum Beispiel: Erst den Nutzen zeigen. Dann einen Beweis. Dann ein Angebot. Dann eine letzte Erinnerung.

Zielgruppe Beste Botschaft
Produktbesucher Vorteile und Bewertungen
Warenkorbabbrecher Sicherheit, Rückgabe, Versand
Preisvergleicher Bundle oder Bonus
Blogleser Lead-Angebot
Bestandskunde Zubehör oder Upgrade

12. Bundles und schnelle Angebotstests steigern den Warenkorbwert

Manchmal braucht es keinen neuen Kanal. Manchmal braucht es einfach ein besseres Angebot.

Ein Bundle kann den Warenkorbwert erhöhen. Ein Bonus kann den letzten Zweifel senken. Ein Starter-Paket kann neue Kunden leichter zum Kauf bringen.

Beispiele sind „Bestseller-Set“, „Einsteigerpaket“, „Software plus Vorlage“, „Beratung plus Audit“ oder „2 kaufen und sparen“.

Bei digitalen Produkten funktionieren Vorlagen, Checklisten, Mini-Kurse oder Support-Boni sehr gut. Sie kosten oft wenig, erhöhen aber den gefühlten Wert.

Teste Angebote klein. Zwei Varianten reichen am Anfang. Teste nicht fünf Dinge gleichzeitig, sonst weißt du später nicht, was gewirkt hat.

Achte nicht nur auf Umsatz. Prüfe auch Marge, Rückgabequote, Warenkorbwert und Wiederkäufe.

Angebot Gute Nutzung
Starter-Bundle Neue Kunden gewinnen
Premium-Bundle Warenkorbwert erhöhen
Bonus Mehr Wert ohne harten Rabatt
Testangebot Einstieg erleichtern
Upgrade Mehr Umsatz bei Bestandskunden

Digitale Marketingtrends, die schnell Umsatz bringen: Was solltest du zuerst testen?

Nicht jedes Unternehmen sollte alle Trends gleichzeitig starten. Das führt schnell zu Chaos.

Starte mit deinem größten Engpass.

Hast du viele Besucher, aber wenige Käufe? Dann prüfe deine Landingpages, Produktseiten und den Checkout.

Hast du viele Warenkorbabbrüche? Dann starte mit E-Mail-Automation und Retargeting.

Hast du wenig Vertrauen? Dann arbeite an Bewertungen, UGC, Creator-Inhalten und echten Kundenbeweisen.

Hast du wenig qualifizierte Leads? Dann verbessere deine Inhalte für KI-Suche, baue bessere Vergleichsseiten und nutze klare Lead-Angebote.

Für Online-Shops sind Kurzvideos, Social Commerce, Retail Media und Warenkorbabbruch-Automation oft gute erste Schritte.

Für B2B sind KI-Suche, klare Landingpages, Lead-Follow-up, Chat-Beratung und Vergleichsinhalte oft stärker.

Der beste Trend ist nicht der lauteste. Der beste Trend ist der, der dein aktuelles Problem löst.

30-Tage-Plan für schnelle Umsetzung

Woche Fokus Aufgabe
Woche 1 Analyse Top-Produkte, Abbrüche und beste Kanäle prüfen
Woche 2 Inhalte 5 Kurzvideos oder 3 UGC-Anzeigen erstellen
Woche 3 Automation Warenkorb-, Lead- oder Nachkauf-Serie starten
Woche 4 Optimierung Landingpage, Angebot und Retargeting testen

Nach 30 Tagen solltest du nicht nur auf Klicks schauen. Klicks sind nett. Umsatz ist besser.

Prüfe diese Werte:

  • Conversion Rate
  • Umsatz pro Besucher
  • Kosten pro Kauf
  • Warenkorbwert
  • Lead-Qualität
  • Wiederkaufrate
  • ROAS
  • Abbruchrate im Checkout

So erkennst du schnell, was bleibt und was rausfliegt.

Fazit

Digitale Marketingtrends, die schnell Umsatz bringen, haben nichts mit blindem Hype zu tun. Sie funktionieren, weil sie echte Kaufhürden senken.

Die besten Maßnahmen helfen Kunden, schneller zu verstehen, schneller zu vertrauen und leichter zu kaufen. Genau dort entsteht Umsatz.

Starte nicht mit allem gleichzeitig. Such dir den größten Engpass. Teste klein. Miss sauber. Verbessere jede Woche einen Teil deiner Kaufstrecke.

So werden aus Trends keine leeren Buzzwords. Sie werden zu echten Verkäufen.

Häufige Fragen

Welche digitalen Marketingtrends bringen am schnellsten Umsatz?

Oft wirken E-Mail-Automation, Retargeting, Landingpage-Optimierung, Kurzvideo-Anzeigen und Social Commerce am schnellsten. Sie sprechen Menschen an, die schon Interesse haben.

Ist KI-Marketing auch für kleine Unternehmen sinnvoll?

Ja. Kleine Unternehmen können KI für Ideen, Texte, Produktbeschreibungen, Chatbots, Segmentierung und Analysen nutzen. Wichtig ist aber immer eine menschliche Prüfung.

Wie schnell sieht man Ergebnisse?

Bei Anzeigen, Retargeting, Landingpages und Automation können erste Ergebnisse nach wenigen Tagen sichtbar werden. SEO und KI-Suche brauchen meist länger, können dafür aber nachhaltiger wirken.

Sollte man Rabatte nutzen, um schneller zu verkaufen?

Rabatte können helfen. Sie sind aber nicht immer die beste Lösung. Bundles, Boni, kostenloser Versand, Garantien oder Testangebote schützen oft die Marge besser.

Was ist der größte Fehler bei schnellen Kampagnen?

Viele Firmen testen zu viel gleichzeitig. Dann ist unklar, welche Änderung geholfen hat. Besser ist ein Test mit einem klaren Ziel.

Braucht jede Marke Social Commerce?

Nein. Social Commerce passt besonders gut zu Produkten, die man gut zeigen kann. Für komplexe B2B-Angebote sind Beratung, Vergleichsinhalte und Lead-Pflege oft wichtiger.

Wie misst man den echten Erfolg?

Achte auf Conversion Rate, Umsatz pro Besucher, Kosten pro Kauf, ROAS, Warenkorbwert, Lead-Qualität und Wiederkaufrate.

Sind Creator-Inhalte besser als klassische Anzeigen?

Nicht immer. Aber sie wirken oft echter. Besonders bei neuen Produkten, erklärungsbedürftigen Angeboten und Marken ohne großes Vertrauen können sie stark helfen.

Warum sind First-Party-Daten so wichtig?

Weil sie direkt von deinen Kunden kommen. Sie helfen dir, bessere Angebote zu machen und weniger Geld mit ungenauen Zielgruppen zu verschwenden.